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18.01.2015

15:42 Uhr

Flughafen Frankfurt

Sicherheitsmängel bei Kontrollen waren größer als gedacht

Angesichts der unsicheren Lage in vielen Regionen und des allgegenwärtigen IS-Terrors sorgten Berichte über mangelhafte Kontrollen am Flughafen Frankfurt jüngst für Aufruhr. Nun wird bekannt: Die Mängel sind noch größer.

Wer eine Reise startet, möchte sich eigentlich darauf verlassen können, dass alle Mitreisenden gut gecheckt wurden und keine Waffen bei sich tragen. Doch das ist in Frankfurt offenbar nicht gewährleistet. dpa

Wer eine Reise startet, möchte sich eigentlich darauf verlassen können, dass alle Mitreisenden gut gecheckt wurden und keine Waffen bei sich tragen. Doch das ist in Frankfurt offenbar nicht gewährleistet.

BerlinDie im Dezember bekanntgewordenen Sicherheitsmängel am Frankfurter Flughafen waren einem Zeitungsbericht zufolge gravierender als bislang bekannt. Bei den verdeckten und offenen Tests Anfang November habe das vom Sicherheitspersonal bis zu 80 Prozent der gefährlichen Gegenstände und Stoffe nicht gefunden, berichtet die „Bild am Sonntag“. Auch die Probleme bei Schulungen der Mitarbeiter seien deutlich schwerwiegender als gedacht: Über 60 Prozent der der sogenannten Luftsicherheitsassistenten hätten an der Übungssoftware nur vier von zwölf Leveln erfolgreich lösen können. Bereits 2007 und 2013 habe ein Mitarbeiter der Fraport Security Services GmbH das Bundesinnenministerium vor Sicherheitsmängeln gewarnt.

Wegen der von EU-Ermittlern aufgedeckten Sicherheitslücken an Deutschlands größtem Flughafen waren Rufe nach einer Rückkehr der Kontrollen in staatliche Hände lauter geworden.

Von

rtr

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