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28.07.2016

12:52 Uhr

Flughafen Hahn

Aufsichtsratschef befürchtet vorerst keine Insolvenz

Nach dem geplatzten Verkauf des Flughafens Hahn gibt Aufsichtsratschef Salvatore Barbaro Entwarnung: In den kommenden Monaten drohe keine Insolvenz. Nun soll ein neuer Käufer gefunden werden – in drei Stufen.

Der Flughafen Hahn taxiert das Ende seiner Liquidität auf Ende September. Sollten bis dahin Businesspläne von Interessenten vorliegen, könne jedoch eine Zwischenfinanzierung genehmigt werden, so Aufsichtsratschef Salvatore. dpa

Leeres Rollfeld

Der Flughafen Hahn taxiert das Ende seiner Liquidität auf Ende September. Sollten bis dahin Businesspläne von Interessenten vorliegen, könne jedoch eine Zwischenfinanzierung genehmigt werden, so Aufsichtsratschef Salvatore.

HahnDer Aufsichtsratschef des kriselnden Hunsrück-Flughafens Hahn, Salvatore Barbaro (SPD), befürchtet nach eigenen Worten keine Insolvenz in den kommenden Monaten. Auch wenn fundierte Businesspläne von Bietern erst im Herbst vorliegen sollten, könnte es schon vorher grünes Licht für eine Zwischenfinanzierung geben. Das sagte Barbaro der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Annahme, „dass wir das Ende der Liquidität auf Ende September taxieren“. Einer der Bieter im wieder eröffneten Verkaufsprozess, die ADC GmbH, braucht für den Businessplan nach eigenen Angaben noch mindestens zwei Monate.

„Nicht die Businesspläne sind entscheidend, sondern eine positive Geschäftsprognose unserer Wirtschaftsprüfer der Dornbach GmbH für den Flughafen“, sagte Barbaro, der auch Staatssekretär für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur ist. Dann könnte zur Überbrückung ein Gesellschafterdarlehen des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von maximal 34 Millionen Euro fließen.

Nach dem geplatzten Verkauf des Flughafens, der größtenteils Rheinland-Pfalz und zum kleinen Teil Hessen gehört, an mutmaßliche Betrüger aus China gibt es ein neues dreistufiges Verkaufsverfahren. Bis zum 2. August können Bieter ihr Interesse bekunden – und bis zum 1. September detaillierte Unterlagen einreichen. Die anschließende dritte Phase kann laut der EU mehrere Bieterrunden umfassen.

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dpa

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