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14.12.2016

10:21 Uhr

Forsa-Umfrage

CDU gewinnt an Zustimmung

Eine Wählerumfrage sieht die CDU als stärkste Partei in einem Aufwärtstrend. Nach ihrem Parteitag kommt sie aktuell auf 37 Prozent der Stimmen. Dagegen verlieren alle anderen Parteien an Zustimmung – bis auf eine.

Die Mehrheit der Befragten sieht grundlegende politische Differenzen zwischen der CDU und der Kanzlerin. dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

Die Mehrheit der Befragten sieht grundlegende politische Differenzen zwischen der CDU und der Kanzlerin.

BerlinDie CDU befindet sich einer Umfrage zufolge nach ihrem Parteitag in der Wählergunst im Aufwind, der Koalitionspartner SPD und die Oppositionsparteien Grüne und Linke verlieren dagegen leicht. Zu diesem Ergebnis kommt das Forsa-Institut in seinem am Mittwoch veröffentlichten aktuellen Stern-RTL-Wahltrend. Demnach liegt die CDU nun wieder bei 37 Prozent und damit einen Prozentpunkt besser als in der Vorwoche. Die SPD sackte um einen Punkt auf 21 Prozent ab. Auch die Grünen (zehn Prozent) und die Linken (neun Prozent) verloren jeweils einen Punkt. Die AfD legte einen Punkt zu auf elf Prozent. Die FDP blieb bei sechs Prozent konstant und hat damit weiter gute Chancen für einen Wiedereinzug in den Bundestag.

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Im Auftrag des Magazins „Stern“ ermittelte das Forsa-Institut auch, wie die Deutschen nach dem CDU-Parteitag das Verhältnis der Parteibasis zur wiedergewählten Vorsitzenden Angela Merkel bewerten. Eine Mehrheit von 59 Prozent der Befragten äußerten den Eindruck, dass es zwischen der CDU und der Kanzlerin grundlegende politische Differenzen gibt. In der Frage der doppelten Staatsbürgerschaft, deren Abschaffung Merkel im Gegensatz zur Mehrheit des CDU-Parteitages ablehnt, stärken 53 Prozent der Befragten der Kanzlerin den Rücken. Der These, die CDU sei mit ihren Parteitagsbeschlüssen nach rechts gerückt, folgt nur ein Drittel der Bundesbürger.

Das Forsa-Institut hatte zwischen dem 5. bis 9. Dezember 2016 gut 2.500 repräsentativ ausgesuchte Bürger befragt.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Herr Stephan Ka

14.12.2016, 11:11 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette 

Herr Günther Schemutat

14.12.2016, 11:44 Uhr

Wenn Politiker gegen Fake News in den sozialen Medien vorgehen wollen, sollten
wir auch gegen Fake News aus Politik und vor allem gegen Umfragen vorgehen , wie diese , dass die CDU bei 37% liegt. Das ist ein Fake und und man erkennt es , dass andere Umfrageinstitute andere Ergebnisse vorzeigen , die bei 32 % für die CDU liegen. Das Medien nahe der CDU und auch das Staatsfernsehen ständig super Werte der CDU zeigen, ist erst der Anfang von Wähler Manipulationen. Das die Werte der CDU täglich um 5 -7 % rauf und runter sich bewegen , während andere Parteien mal um ein 1 % schwanken , zeigt deutlich wie hier gelogen wird, was die CDU angeht.

Wie schon von mir gesagt, wird der Wahlkampf der Eliten mit allen Mitteln betrieben bis hin zu Fake und weiteren Lügen.

Sven NSA Euro

14.12.2016, 11:44 Uhr

Zunächst ist niemanden bekannt wo die Umfrage gestartet wurde. Und wenn ich die 37% Zustimmung für die CDU sehe, dann kann ich mir vorstellen aus welchen Schichten sich diese Zahl zusammensetzt.
Vertreter aus Regierung und Beamte im Staatsdienst und öffentlichen Dienst, Angehörige der Bundesarmee, Vertreter aus den Medien, Reiche Unternehmer usw..
Die die für zukünftige Veränderungen im gesellschaftspolitischen Leben, für Frieden und Völkerverständigung eintreten, wählen anders.

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