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09.11.2011

08:47 Uhr

Forsa-Umfrage

Grüne und Piraten verlieren

Die Grünen rutschen bei der aktuellen Forsa-Wahlumfrage auf ihr Jahrestief, die Piratenpartei verliert zum zweiten Mal in Folge. Nur die Union legt zu.

Die Bundesvorsitzenden der Grünen Cem Özdemir und Claudia Roth. dapd

Die Bundesvorsitzenden der Grünen Cem Özdemir und Claudia Roth.

HamburgIn der schwarz-gelben Koalition kommt derzeit nur die Union beim Wähler etwas besser weg: CDU und CSU gewannen im Forsa-Wahltrend von „Stern“ und RTL im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und kletterten zum ersten Mal seit Ende August wieder auf 33 Prozent. Der Koalitionspartner FDP schwächelt dagegen weiter - zum vierten Mal in Folge bei nur drei Prozent. Die Forsa-Umfrage fand noch vor den Beschlüssen des Koalitionsgipfels zu Steuern, Pflege und Kinderbetreuung am Wochenende statt.

Der SPD würden derzeit unverändert 28 Prozent der Wähler ihre Stimme geben. Die Grünen verloren einen Punkt und kommen nun auf ihr Jahrestief von 15 Prozent. Bislang hatten sie in diesem Jahr nur in der zweiten Märzwoche, kurz vor der Atomkatastrophe von Fukushima, so niedrig gelegen. Die Linke verharrt bei acht Prozent. Zum zweiten Mal in Folge büßt die Piratenpartei einen Punkt ein, hätte mit acht Prozent jedoch weiter Chancen, in den Bundestag zu kommen.

Zusammen haben SPD und Grüne mit 43 Prozent einen Vorsprung von sieben Punkten vor dem schwarz-gelben Regierungslager (gemeinsam 36 Prozent). Sie könnten damit jedoch keine rot-grüne Bundesregierung bilden.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Ameliegnom

09.11.2011, 09:25 Uhr

ja ja, immer diese Umfragen. Wer viel fragt erhält auch blöde Antworten. Ich habe noch von keinem einzigen Bürger gesagt bekommen, dass sie mit der CDU und Merkel zufrieden sind, komisch, oder?

Realist

10.11.2011, 09:59 Uhr

Ich bin grundsätzlich zufrieden. Nicht mit allen Entscheidungen, aber ich bilde auch nicht den Querschnitt der Bevölkerung. Jede Partei in Regierungsverantwortung muss Entscheidungen treffen. Es gibt dabei stets etwas, was dem Einzelnen nicht gefällt.

Natürlich benötigt man ein gewisses Verständnis um die Gesamtsituation richtig einzuschätzen. Dann kann man auch mit persönlich negativen Entscheidungen leben. Aber dazu muss man auch aus dem eigenen Ego-Kreis rausschauen. Dies ist allerdings für die meisten schwer. Ignoranz, Neid und Dummheit sind da einfach zu groß.

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