Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.05.2015

15:26 Uhr

Forsa-Umfrage

Merkel büßt weiter an Zustimmung ein

Schlechte Werte für Merkel und die Regierungsparteien: Würde am Sonnag gewählt, verlören laut Forsa SPD und Union. Auch Kanzlerin Merkel büßt an Zustimmung ein. Besonders eine Partei legt aber zu.

Die Partei erreichte in einer aktuellen Forsa-Umfrage ihren höchsten Wert seit der Bundestagswahl vor zwei Jahren. dpa

Die Grünen im Aufwind

Die Partei erreichte in einer aktuellen Forsa-Umfrage ihren höchsten Wert seit der Bundestagswahl vor zwei Jahren.

BerlinDie Grünen erreichen in einer aktuellen Forsa-Umfrage zwölf Prozent und damit ihren höchsten Wert seit der Bundestagswahl 2013. Sie verbesserten sich im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte, wie der am Dienstag veröffentlichte Wahltrend des Magazins Stern und des Senders RTL ergab. Sowohl die Unionsparteien CDU/CSU als auch die SPD büßten dagegen jeweils einen Punkt ein – die Union kam auf 41, die SPD auf 23 Prozent.

Die Linke blieb bei neun Prozent, die AfD verbesserte sich um einen Punkt auf fünf Prozent. Die FDP würde auch in dieser Woche mit vier Prozent den Einzug in den Bundestag verfehlen.

Bei der Kanzlerpräferenz - wenn also der Regierungschef direkt gewählt werden könnte – verlor Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) zwei Prozentpunkte, während der Wert von SPD-Chef Sigmar Gabriel um einen Punkt stieg. Mit 57 Prozent lag die Kanzlerin aber weiterhin klar vor Gabriel mit 13 Prozent.

Vor vier Jahren wurde Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg als erster grüner Ministerpräsident vereidigt. "Würde jetzt dort erneut der Landtag gewählt, kämen die Grünen auf 26 Prozent - bei einer Bundestagswahl aber nur auf 13", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner.

Bei der Landtagswahl 2011 hatten die Grünen 24,2 Prozent erzielt, die SPD erreichte 23,1 Prozent. Der Umfrage zufolge würde die Landes-SPD derzeit drei Punkte weniger als damals erreichen. Die CDU, die 39 Prozent erzielt hatte, verlöre demnach einen Punkt. FDP, Linke und AfD würden derzeit mit jeweils vier Prozent am Einzug in den Landtag scheitern. Die FDP hatte 2011 5,3 Prozent erzielt.

Das Forsa-Institut befragte vergangene Woche für die bundesweite Umfrage 2502 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. Für die Lage in Baden-Württemberg wurden vom 23. April bis 7. Mai im Auftrag des "Stern" 1010 Wahlberechtigte des Bundeslandes befragt.

Von

afp

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Jens Großer

12.05.2015, 16:20 Uhr

Wenn die AfD abstürzt findet Güllner immer "hervorragende" Erklärungen. Wenn sie dagegen wieder etwas zulegt, gibt es keine Erklärungen von seiner Seite. Und genau das macht ihn so unglaubwürdig sowie unfreiwillig komisch!

Herr Wolfgang Trantow

12.05.2015, 19:51 Uhr

Für Merkel sein? >Merkel, die nur die Strompreise explodiert sehen will? Die Deutschland verbnichten will? Die Ihren Privatkrieg gegen Russland führt und daher den Auftrag an die Bundeswehr erteilte: Weg von der Landesverteidigung zur Invasionsarmee. Manchen Politiker lernen nie. Ein Blick auf die Weltkugel reicht für "denkende" Menschen. frau Merkel kennt nur Ausländer und Banker!!!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×