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19.06.2013

08:21 Uhr

Forsa-Umfrage

SPD stürzt auf Jahrestief

Weniger als 100 Tage vor der Bundestagswahl fällt die SPD in einer Umfrage auf den tiefsten Stand in diesem Jahr. Noch schlechter steht Peer Steinbrück da. Profitieren können hingegen FDP und Grüne.

Es geht bergab. Sowohl die SPD als auch ihr Kandidat Peer Steinbrück verlieren Zustimmung. dpa

Es geht bergab. Sowohl die SPD als auch ihr Kandidat Peer Steinbrück verlieren Zustimmung.

BerlinDrei Monate vor der Bundestagswahl verliert die SPD in einer Umfrage weiter an Zustimmung. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, würden nur noch 22 Prozent ihre Stimme den Sozialdemokraten geben, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für den Sender RTL und das Magazin „Stern“ hervorgeht. Dies sei ein Rückgang um zwei Punkte. Zugleich falle die SPD das zweite Mal in diesem Jahr auf ihr Jahrestief.

Die Union kommt demnach erneut auf 40 Prozent. Die FDP kann sich um einen Punkt auf sechs Prozent steigern. Die Grünen gewinnen zwei Punkte und klettern auf 15 Prozent. Die Linke sinkt um einen Punkt auf acht Prozent. Sonstigen Parteien erhielten neun Prozent der Stimmen. Unter ihnen befinden sich die Piraten und die Alternative für Deutschland mit je zwei Prozent.

Damit steigen die Chancen von Union und FDP auf eine Fortsetzung ihres Bündnisses. Die Schwäche der SPD spiegelt sich dagegen auch in der Frage wider, wen die Deutschen gerne als Bundeskanzler hätten. Könnten sie ihren Regierungschef direkt wählen, würden nach dem „Stern“-RTL-Wahltrend 58 Prozent für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) stimmen, ein Punkt mehr als in der Vorwoche. Nur 18 Prozent ziehen SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück vor (minus zwei). Für die Antwortmöglichkeit „keinen von beiden“ entschieden sich 24 Prozent.

„Die Menschen haben den Eindruck, dass der Kanzlerkandidat und seine Partei keine Einheit bilden“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem „Stern“. Es zeichne sich ab, dass die SPD am Wahlabend einen schweren Stand haben werde. Auch Steinbrücks Kompetenzteam aus Personen, die der Bevölkerung völlig unbekannt seien, hätte das Vertrauen in die Fähigkeiten der SPD nicht verbessert. Forsa befragte zwischen dem 10. und 14. Juni 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

Von

rtr

Kommentare (32)

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19.06.2013, 09:06 Uhr

Kein Programm, depperte Führungs-Crew, als Krönung eine Nahles und mittlerweile nur noch Mitglieder im Alter über 80 - und dann immer schön von oben nach unten verteilen wollen und nach Steuererhöhung schreien.

Wer soll die Wählen?

Selbst Hartzler sind dafür zu intelligent.

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19.06.2013, 09:06 Uhr

WENN diese Wahlen nicht eh schon verfälscht werden. Die PArteiendiktatur nutzt ja alle Mittel und Wege, jegliche Art von Veränderung zu verhindern, drum würde mich das nicht mehr wundern.

20% für die SPD? Sorry aber das sind 20% zu viel und zu Grünen oder FDP muss man eh nichts sagen. CDU? *hust*

Account gelöscht!

19.06.2013, 09:08 Uhr

Könnten Sie noch einmal kurz Stellung beziehen, was mit den Kürzeln "FDP" und "SPD" gemeint ist?

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