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27.06.2012

10:16 Uhr

Forsa-Wahltrend

Union weiter im Aufwind

Die CDU erreicht im Forsa-Wahltrend die Umfragewerte von vor der NRW-Wahl, nachdem die Union dramatisch abgestürzt war. Unter dem Aufwärtstrend leidet besonders eine Partei.

Merkel: Laut Forsa kann die Union nicht von der Beliebtheit der Kanzlerin profitieren. dpa

Merkel: Laut Forsa kann die Union nicht von der Beliebtheit der Kanzlerin profitieren.

BerlinDie Union hat ihr bundesweites Umfragetief nach der Schlappe bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wieder weitgehend ausgebügelt. In der am Mittwoch veröffentlichten wöchentlichen Forsa-Umfrage für RTL und "Stern" legt die Union zum zweiten Mal in Folge einen Punkt zu und kommt auf 34 Prozent.

Nach der Landtagswahl Mitte Mai war die Union im Bund um vier Punkte auf 31 Prozent abgerutscht. Dagegen fällt der Koalitionspartner FDP im "Stern"-RTL-Wahltrend im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf vier Prozent und würde den Wiedereinzug in den Bundestag verpassen, wenn am Sonntag Wahl wäre. Die Umfrageergebnisse der anderen Parteien bleiben stabil: Die SPD kommt auf 27 Prozent, die Grünen auf 13 Prozent. Die Piratenpartei bleibt bei zehn Prozent und die Linkspartei bei sieben Prozent.

Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem "Stern", die großen Parteien litten seit langem unter einem Vertrauensrückgang. Daher könne die Union nicht stärker vom hohen Ansehen von CDU-Chefin und Kanzlerin Angela Merkel profitieren.

Für die repräsentative Erhebung befragte Forsa vom 18. bis 22. Juni 2501 Bundesbürger.

Von

rtr

Kommentare (11)

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Account gelöscht!

27.06.2012, 10:37 Uhr

Dass auch nur noch eine dieser ganzen Parteien auf 5% kommt zeigt dass der deutsche das ewige Schaf sein und auch bleiben wird.

Account gelöscht!

27.06.2012, 10:40 Uhr

Wenn Sie schon eine Umfrage machen, dann vielleicht nicht unbedingt auf der Strasse wo Frau Merkel wohnt.

Petra

27.06.2012, 10:53 Uhr

Jedes Volk hat die Regierung, die es gewählt und somit auch verdient hat! Somit darf sich der Großteil des Volkes auch nicht beschweren, wenn es von der eigenen Regierung dann "verkauft" wird, zumal jeder Bürger die Möglichkeit hat, sich umfassend zu informieren, sofern er denn auch will!

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