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19.11.2013

10:09 Uhr

Fraktionschef Hofreiter

Grüne sind offen für neue Gespräche mit Union

Die Kampfansagen der SPD und Stillstand in einigen Ausschussgruppen haben für Unruhe im Berliner Betrieb gesorgt. Die Grünen könnte das in die Regierung bringen. Doch die Partei ist sich nicht einig.

Anton Hofreiter, Fraktionschef von Bündnis 90/Die Grünen, wäre für erneute Gespräche mit der Union bereit. dpa

Anton Hofreiter, Fraktionschef von Bündnis 90/Die Grünen, wäre für erneute Gespräche mit der Union bereit.

BerlinBei einem Scheitern der schwarz-roten Koalitionsverhandlungen dürfte es nach Ansicht von Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter neue Sondierungen zwischen der Öko-Partei und der Union geben. „In so einem Fall würde es sicherlich noch einmal Gespräche zwischen allen demokratischen Parteien geben”, sagte er am Dienstag „Spiegel Online”. In den vergangenen Tagen hatte es widersprüchliche Signale aus der Grünen-Spitze gegeben, ob die Partei dann zu neuen Gesprächen mit CDU und CSU bereitstünde.

Hintergrund ist die Unsicherheit, ob die SPD-Basis einem Koalitionsvertrag bei dem geplanten SPD-Mitgliederentscheid Anfang Dezember zustimmt. Sowohl CSU-Chef Horst Seehofer als auch der stellvertretende CDU/CSU-Fraktionschef Michael Fuchs hatten vor einem Scheitern gewarnt. Beide betonten, dass für diesen Fall Neuwahlen für wahrscheinlich halten. Die Chance für ein schwarz-grünes Bündnis beurteilten beide Unions-Politiker allerdings ebenso wie Hofreiter als gering.

Der Grünen-Fraktionschef zeigte sich zudem überzeugt, dass CDU, CSU und SPD am Ende eine Regierung bilden. „Als Biologe kommen mir die aktuellen Verlautbarungen von Union und SPD bekannt vor. Das sind Balzrituale”, sagte er. Union und SPD setzen am Mittag ihre Koalitionsverhandlungen in großer Runde fort. Dabei stehen die Themen Arbeit und Soziales im Mittelpunkt.

Von

mid

Kommentare (2)

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Magda

19.11.2013, 10:55 Uhr

Ich war früher überzeugte Wählerin der Grünen. Mittlerweile kann ich diese Partei der Bevormunder nicht mehr unterstützen.
Von Toleranz und "leben und leben lassen" ist nichts mehr übrig.
Sie denken nicht im entferntesten daran, ob die Menschen sich ihre Forderungen überhaupt leisten können.
Sie wollen uns einen Lebensstil aufzwingen, den nicht jeder unterstützen will.

Account gelöscht!

20.11.2013, 17:27 Uhr

Dieser Hofschneider hat nicht nur äußerliche Ähnlichkeiten mit A. Brevik.

Brevik möchte die Nicht-Europäer aus Europa verschwunden sehen.

Hofschneider möchte alle Europäer aus Europa verschwunden sehen - in einer multikulturellen "bunten" (= Europäerfeindlichen) Gesellschaft.

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