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20.07.2012

12:28 Uhr

Frauenförderung

Von der Leyen wirft Wirtschaft Versäumnis vor

Die Bundesarbeitsministerin drängt auf eine Frauenquote für Aufsichtsräte. Die zuständige Frauenministerin Schröder lehnt jedoch eine gesetzliche Quote ab und befürwortet eher eine freiwillige Selbstverpflichtung.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). dapd

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU).

MünchenBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat den Unternehmen in Deutschland eine anhaltende Benachteiligung von Frauen bei deren Aufstiegschancen vorgeworfen. Es sei "empörend, wie wenig sich in den vergangenen zehn Jahren in den Konzernen getan hat", sagte von der Leyen der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe).

In den Unternehmen gelte noch immer: "In der Breite dürfen die Frauen mitarbeiten, in der Spitze nicht", sagte die Ministerin. Sie habe "keine Lust mehr", sich zehn weitere Jahre "leere Versprechungen anzuhören". Von der Leyen bekräftigte ihre Forderung nach einer gesetzlichen Frauenquote für die Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen von 30 Prozent.

In der SPD stießen die Äußerungen der Ministerin auf Kritik. Diese seien "nicht nur feige, sondern scheinheilig", weil von der Leyen als zuständige Ministerin bislang keine konkreten Schritte etwa für die gerechte Bezahlung von Frauen unternommen habe, erklärte die SPD-Abgeordnete Elke Ferner. In ihrem früheren Amt als Frauenministerin habe von der Leyen die Quote noch abgelehnt.

Anders als von der Leyen lehnt die zuständige Frauenministerin Kristina Schröder (SPD) eine gesetzliche Quote für Unternehmensspitzen ab und befürwortet eine freiwillige Selbstverpflichtung. In dem Interview mit der "SZ" stellte von der Leyen klar, dass ihre Haltung nicht als Angriff auf Schröder zu werten sei. "So etwas als Brüskierung abzutun, finde ich verächtlich politischen Prozessen und anderen Meinungen gegenüber", sagte sie. "Unsere gemeinsame Aufgabe ist es jetzt aber, eine Lösung zu finden."

Von

afp

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

20.07.2012, 13:53 Uhr

Frage an die HB-Redaktion,
warum erhält diese inkompetente Möchtegern Ministerin im HB immer noch eine Plattform???
Liebe HB-Redaktion, suchen Sie bei dieser Ministerin einmal nach, welchen nutzen sie für die Bürger erbracht hat.
Wenn Sie etwas Positives finden, dann dürfen sie es gerne mitteilen, ansonsten sortiere ich diesen Beitrag, unter saurer Gurkenzeit ein.

Account gelöscht!

20.07.2012, 14:38 Uhr

Ja, Frau vd Leyen denkt schon an die Zeiten, wenn Lebensmittel-Marken verteilt werden und Suppenküchen Essen anbieten, das nimmt man natürlich lieber von Frauen. Damit das Volk beschwichtigt ist. Genauso die GEZ-Nachrichtensprecherinnen säuselnd, zynisch, willig indoktrinierend.

So lange es aufwärts geht sollen Männer ran, die Zeit ist leider vorbei. Jetzt sollen Frauen beschwichtigend und ausgleichend wirken während es massiv bergab geht in Deutschland. Dafür braucht sie die Aussitz-Frauen, die einen dann überall tatenlos angrinsen und ihr weibliches Netzwerk vorbei an den Künftig-zu-mobbenden-Männern aufbauen. Ihre Anweisungen erhalten sie dirket von den PolitikerINnen aus Partei und Regierung.

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