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09.04.2014

11:06 Uhr

Frühjahrsgutachten

Forschungsinstitute erwarten kräftigen Aufschwung

ExklusivGute Aussichten für 2014: In ihrem Frühjahrsgutachten blicken die Wirtschaftsforschungsinstitute optimistisch in die Zukunft. Doch es gibt auch Kritik an der Wirtschaftspolitik der Großen Koalition.

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Merkel über Konjunktur: Deutschland profitiert von Globalisierung

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DüsseldorfDie führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sagen Deutschland einen kräftigen Aufschwung voraus. Dieses Jahr werde die Wirtschaft um 1,9 Prozent wachsen, heißt es in ihrem Frühjahrsgutachten für die Bundesregierung, das am Donnerstag veröffentlicht wird. Dies berichtet die Digitalzeitung Handelsblatt Live (Mittwoch) unter Verweis auf mit dem Gutachten vertrauten Kreisen. Damit revidieren die Institute ihre Prognose vom Herbst um 0,1 Prozentpunkte nach oben. Für 2015 sehen die Instituts-Volkswirte zwei Prozent Wachstum. In beiden Jahren werde der Staat Überschüsse erwirtschaften.

Damit sind die führenden Institute etwas zuversichtlicher, als die Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht von Anfang Februar. Allerdings arbeitet zeitgleich mit den Instituten Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel an einer neuen Konjunkturprognose, die dann Basis für die Steuerschätzung Anfang Mai sein wird. In der Vergangenheit gab es allenfalls geringe Abweichungen zwischen Instituts- und Regierungsprognose. Das Gemeinschaftsgutachten wird von vier Konsortien erstellt, die vom Münchner Ifo-Institut, dem IWH in Halle, dem RWI in Essen und dem DIW Berlin angeführt werden.

Größte Volkswirtschaften 2013 - 2028

Rang 10

2013
Kanada
1,8 Billionen Dollar
2028
Kanada
3,7 Billionen Dollar
Quelle: CEBR. Angaben beziehen sich auf das geschätzte Bruttoinlandsprodukt

Rang 9

2013
Italien
2,1 Billionen Dollar
2028
Mexiko
3,7 Billionen Dollar

Rang 8

2013
Russland
2,1 Billionen Dollar
2028
Russland
4,1 Billionen Dollar

Rang 7

2013
Brasilien
2,2 Billionen Dollar
2028
Großbritannien
4,3 Billionen Dollar

Rang 6

2013
Großbritannien
2,65 Billionen Dollar
2028
Deutschland
4,3 Billionen Dollar

Rang 5

2013
Frankreich
2,7 Billionen Dollar
2028
Brasilien
5,1 Billionen Dollar

Rang 4

2013
Deutschland
3,6 Billionen Dollar
2028
Japan
6,4 Billionen Dollar

Rang 3

2013
Japan
5 Billionen Dollar
2028
Indien
6,6 Billionen Dollar

Rang 2

2013
China
8,9 Billionen Dollar
2028
USA
32,2 Billionen Dollar

Rang 1

2013
USA
16,7 Billionen Dollar
2028
China
33,5 Billionen Dollar

Harsche Kritik übt die Mehrheit der Institute an der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung, vor allem der Rentenpolitik und dem Mindestlohn. Ein Institut wollte sich dieser grundsätzlichen Kritik jedoch nicht anschließen und gab ein Minderheitsvotum ab.

Von

asr

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

09.04.2014, 12:04 Uhr

Sag ich doch !

Deutschland ist das Paradies auf Erden - natürlich nur für die, die auch etwas leisten wollen. Hier lässt es sich richtig geil Kohle scheffeln und das Vermögen auf einen neuen Level hieven, vor allem dank EU und der eierlegenden Wollmilchsau Euro. Beides sind ein Segen, und der Euro ist Wohlstandsbringer und ökonomische Goldgrube zugleich.

Uns geht es als hochqualifizierte Leistungsträger trotz 6-stelligen Beträgen im Jahr ans FA so gut wie noch nie. Ich habe jeden Tag pure Freude am Leben, wenn ich in meinen V6, V8 oder V12 steige und ins Büro oder zu meiner schönen jungen Muse fahre. So einfach ist das. Over and out !

Account gelöscht!

09.04.2014, 12:06 Uhr

Da haben einige mal wieder in ihre Glaskugen geschaut.

Account gelöscht!

09.04.2014, 12:18 Uhr

Der Aufschwung wird nur bis zu den Europawahlen vorgetäuscht. Dann werden die Zahlen wie immer korrigiert. Die Bürger sollten sich von den Blocklparteien verabschieden. Wir brauchen sinnvolle Alternativen. Lügen und Rechtsbrüche der bisherigen Politik sind nicht zu verantworten.

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