Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.04.2017

19:51 Uhr

Frühjahrsprognose

Trotz Flüchtlingskrise keine höhere Arbeitslosigkeit

VonMartin Greive, Jan Hildebrand

Wegen der Flüchtlingskrise hatten viele Experten mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet. Doch die Bundesregierung sieht das anders. Sie erwartet eine konstante Arbeitslosenquote von 5,7 Prozent.

Viele der nach Deutschland Geflüchteten kommen dieses oder im nächsten Jahr auf den Arbeitsmarkt. dpa

Flüchtlinge bei der Ausbildung

Viele der nach Deutschland Geflüchteten kommen dieses oder im nächsten Jahr auf den Arbeitsmarkt.

BerlinDas deutsche Arbeitsmarktwunder geht weiter: Trotz Flüchtlingskrise rechnet die Bundesregierung nicht mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit in den nächsten zwei Jahren. Die Arbeitslosenquote wird in den Jahren 2017 und 2018 bei jeweils 5,7 Prozent liegen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Frühjahrsprognose. Dies erfuhr das Handelsblatt in Regierungskreisen.

Wegen der Flüchtlingskrise hatten viele Experten mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet. Denn viele der nach Deutschland Geflüchteten kommen dieses oder im nächsten Jahr auf den Arbeitsmarkt. Dass die Arbeitslosigkeit dennoch nicht ansteigt, ist auch der weiterhin gut laufenden Konjunktur geschuldet.

So soll die deutsche Wirtschaft laut der Frühjahrsprognose in diesem Jahr um 1,5 Prozent wachsen. Damit hob die Bundesregierung ihre Prognose leicht um 0,1 Prozent an. Für das nächste Jahr rechnet die Bundesregierung mit einem Zuwachs von 1,6 Prozent. Wegen des Wachstums werde auch die Inflation „spürbar ansteigen“, hieß es in Regierungskreisen.

Die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute sind etwas optimistischer. Sie rechnen für 2018 mit einem Wachstum von 1,8 Prozent. Die "Wirtschaftsweisen" wiederum liegen auf Linie mit der Bundesregierung und rechnen für 2017 mit einem Plus von 1,4 und für 2018 mit einem von 1,6 Prozent.

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Peter Spiegel

26.04.2017, 08:48 Uhr

Die "Sozial-Industrie" ist ein Sektor mit Zukunft, da die Gäste von Frau Dr. Merkel niemals arbeiten werden, müssen sich Heerscharen von Sozialarbeiter um die Leute kümmern. Der neue Beruf
des Kümmerers, als Facharbeiter, sollte schon in der Schule den Leuten nahe gebracht werden.
Was macht eigentlich ein Kümmerer?
https://www.konstanz.ihk.de/servicemarken/fluechtlinge/Interview-Kuemmerer/3626600

Jan Vollmar ist Projektleiter zur Integration junger Flüchtlinge - ein Interview
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hochrhein-Bodensee engagiert sich für die Integration junger, geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt. Der Projektleiter zur Integration junger Flüchtlinge, Jan Vollmar, ist für die Akquisition von künftigen Fachkräften und Unternehmen zuständig, um gemeinsam den Weg in die Ausbildung und Beschäftigung zu finden. Der studierte Soziologe engagierte sich nach seinem Studium als Lehrer für den Deutschunterricht der Flüchtlinge. Die Aufgaben des sogenannten „Kümmerers“ umfassen die Betreuung junger Flüchtlinge und die Vermittlung passender Praktikums- und Ausbildungsplätze. Ergänzend unterstützt der Kümmerer Unternehmen bei der Integration geflüchteter Jugendlicher in das Arbeitsleben und bildet somit den Ansprechpartner im Kammergebiet für Fragen zu diesem Thema. Im Interview erklärt Jan Vollmar, warum eine berufliche Perspektive für die Flüchtlinge wichtig ist und mit welcher Unterstützung die Ausbildungsbetriebe rechnen können........

Herr Alessandro Grande

26.04.2017, 10:57 Uhr

@Martin Greive und Jan Hildbrand:

Was Sie uns mit dem Artikel sagen wollen, ist GLASKLAR. Keine Mehrarbeitslosigkeit durch Flüchtlinge, also alles gut für den verbrämten Deutschen!!!

Dabei ist es extrem dummdreist, zu unterstellen, dass Ihnen die Masse diesen Blödsinn glaubt und ist zudem in mehrfacher Hinsicht auch die Unwahrheit und einfach falsch.

Warum?

1.) Flüchtlinge dürfen vorerst gar nicht arbeiten und wollen es auch gar nicht, da man es über Generationen in den Heimatländern, ganz gleich ob Afrika oder naher Osten, über Generationen gar nicht tat und auch nicht kann.
ERGO: Diese Millionen an Nobrainern, in Person Kriminelle und Wirtschaftflüchtlinge inklusive Tausender von Taliban sind weder arbeitssuchend, noch arbeitsberechtigt und können demnach rein statistisch gar keine Arbeitsosenzahl erhöhen. Sie kosten natürlich dennoch bzw. gerade, bei 2 Millionen Personen (Tendenz steigend) sind es bereits >50 Mrd. EUR p.a. für Unterbringung, Essen, Bekleidung, Telefonie, Taschengeld und Krankheitskosten. Die extremen Kosten für unser aller Sicherheit hier ganz aussen vor!

2.) Selbst wenn die Flüchtlinge sämtlichst arbeiten würden, kosteten sie mit ihren hier nicht gebrauchten Skills, mit denen sie maximal Hilfsarbeiten ausführen können, dem Bundesbürger weiterhin viel Geld und wären damit nicht besser als Arbeitslose, da dann das Sozialamt auch in dem Fall die Differenz von Einkommen und Lebenshaltiung begleicht, ohne dass dieses Volk hier zuvor jemals einen Cent eingezahlt oder Mehrwert geleistet hat.

3.) Es enstehen parallel dazu Milliarden an Zusatzkosten für Kinder, da die Flüchtlinge hier vor allem eines tun, sich zu vermehren und damit ihren Kostenfaktor ins Unermessliche treiben. Und bekanntlich werden sich diese Kinder genauso verhalten wie deren Eltern und uns dauerhaft auf der Tasche liegen.

FAZIT: In Summe bleibt Merkels unsinnige Entscheidung zur Grenzöffnung die größte Katastrophe der BRD, weshalb Ihr Artikel eine reine Frechheit ist!!!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×