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18.01.2007

15:50 Uhr

Führungskrise in der CSU

Chronologie: Von der Spitzelaffäre bis zu Stoibers Schicksalstag

Auslöser der politischen Führungskrise, die Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) in weniger als einem Monat ins Wanken brachte, war die „Spitzelaffäre“ um die Fürther Landrätin Gabriele Pauli (CSU). Eine Chronologie der Ereignisse.

Bayerns Minsterpräsident Edmund Stoiber (l) mit seinem langjährigen Mitarbeiter Michael Höhenberger. Archivfoto vom 17.10.2006, dpa. Quelle: dpa

Bayerns Minsterpräsident Edmund Stoiber (l) mit seinem langjährigen Mitarbeiter Michael Höhenberger. Archivfoto vom 17.10.2006, dpa.

HB MÜNCHEN.

18. Dezember 2006: Die Stoiber-Kritikerin Pauli erhebt in der CSU- Vorstandssitzung den Vorwurf, ein enger Mitarbeiter Stoibers in der Staatskanzlei habe versucht, ihr Privatleben auszuforschen. Nach Teilnehmerberichten erwidert Stoiber: „Sie sind nicht so wichtig.“

20. Dezember: Stoibers langjähriger Büroleiter und Vertrauter, Michael Höhenberger, bestätigt ein Telefonat mit einem Bekannten über Pauli. Dies sei aber keine Bespitzelung gewesen.

22. Dezember: Höhenberger bittet Stoiber um Entbindung von seinen Aufgaben. Pauli sagt, nicht Höhenberger müsse die Verantwortung übernehmen, sondern Stoiber.

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