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19.07.2015

17:03 Uhr

Führungspersonal der SPD

Gabriel äußert sich nicht zur K-Frage

SPD-Chef Sigmar Gabriel tritt Spekulationen entgegen und lässt offen, ob er 2017 als Spitzenkandidat für seine Partei in den Wahlkampf ziehen wird. Nur eines macht Gabriel klar: Mit der Linken will er nicht regieren.

Er gefällt sich in seiner Rolle als starker Mann der SPD und lässt Fragen nach einer Kanzlerkandidatur noch unbeantwortet. dpa

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel

Er gefällt sich in seiner Rolle als starker Mann der SPD und lässt Fragen nach einer Kanzlerkandidatur noch unbeantwortet.

BerlinSPD-Chef Sigmar Gabriel lässt offen, ob er 2017 für seine Partei als Kanzlerkandidat in die Bundestagswahl ziehen wird und will auch generell noch nicht über die Frage nach möglichen SPD-Kanzlerkandidaten sprechen. „Wir haben noch nicht mal zwei Jahre 'rum in der Legislaturperiode. Da macht es doch keinen Sinn, jetzt ne Debatte über Kanzlerkandidaturen zu führen“, sagte der Wirtschaftsminister in seinem am Sonntag vorab verbreiteten ZDF-Sommerinterview. Auf den Einwand, alle gingen von seiner Kandidatur aus, entgegnete Gabriel: „Das ist doch wunderbar, wenn alle davon ausgehen. Da gucken wir mal, wer's am Ende wird.“ Einem Regierungsbündnis von SPD und Grünen mit der Linkspartei erteilte Gabriel eine Absage: „So wie die Linkspartei sich radikalisiert in der Innen- und Außenpolitik, wollen die das selbst nicht - und wir auch nicht.“

Für die Union sollte nach Worten von CSU-Chef Horst Seehofer Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine vierte Amtszeit kandidieren. „Wenn wir die Wahl gewinnen wollen, dann nur mit ihr als Kandidatin“, sagte Seehofer dem Magazin „Der Spiegel“.

Von

dpa

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