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22.09.2014

11:37 Uhr

Für Autofahrer

Verkehrsminister diskutieren über Sehtests

Die Sehkraft lässt mit der Zeit nach, auch bei Autofahrern. Grund genug, alle 15 Jahre zum Sehtest zu gehen, das Verkehrsministerium in Baden-Württemberg – vor allem wegen wachsender Anforderungen im Straßenverkehr.

Autofahrer sollen alle 15 Jahre zum Sehtest gehen. Über die Einführung regelmäßiger Sehtests wollen die Verkehrsminister sprechen. dpa

Autofahrer sollen alle 15 Jahre zum Sehtest gehen. Über die Einführung regelmäßiger Sehtests wollen die Verkehrsminister sprechen.

SaarbrückenDie Verkehrsminister der Bundesländer wollen einem Medienbericht zufolge über die Einführung regelmäßiger Sehtests für Autofahrer sprechen. Wie die „Saarbrücker Zeitung“ am Montag berichtete, steht das Thema auf dem Programm einer Ministertagung Anfang Oktober in Kiel. Diskutiert wird demnach, ob Führerscheinbesitzer mindestens alle 15 Jahre zu einer Kontrolluntersuchung bei einem Augenarzt oder in der Fahrschule gehen sollten.

Der Vorstoß dazu stamme aus Baden-Württemberg. Begründet werde dieser mit wachsenden Anforderungen im Straßenverkehr. Baden-Württemberg sehe in den Sehtests eine sinnvolle Maßnahme mit geringem Zeit- und Kostenaufwand. Dem Bericht nach soll die Vorschrift der Anregung zufolge obligatorisch für alle Autofahrer unabhängig von ihrem Alter gelten.

Das Mautkonzept von Minister Dobrindt

Wer muss zahlen?

Alle Fahrzeughalter aus dem In- und Ausland, die mit ihren Wagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen deutsche Straßen nutzen, brauchen eine Vignette.

Welche Vignetten gibt es?

Ausländische Straßennutzer haben die Wahl zwischen einer Zehn-Tages-Vignette für 10 Euro, einer Zwei-Monats-Vignette für 20 Euro und einer Jahresvignette. Deren Preis wird nach Umweltfreundlichkeit der Fahrzeuge sowie nach Hubraum und Zulassungsjahr berechnet. Wer sein Auto in Deutschland angemeldet hat, muss eine Jahresvignette haben.

Wie teuer kann die Maut werden?

Die durchschnittliche Höhe der Abgabe soll nach Angaben des Verkehrsministeriums 88 Euro betragen. Als Höchstgrenzen wurden 103,04 Euro für Benzin- und 112,35 Euro für Dieselfahrzeuge errechnet, die nicht in Deutschland angemeldet sind.

Was zahlen Autohalter in Deutschland?

Über einen Freibetrag in der Kfz-Steuer sollen die Kosten für die Pkw-Maut vollständig kompensiert werden. Laut Ministerium müssen die Bürger keinen Cent mehr bezahlen.

Wie bekommt man die Vignette?

Ausländische Fahrer sollen Vignetten an Tankstellen und im Internet kaufen. Für Autos, die in Deutschland gemeldet sind, soll die Vignette automatisch zugeschickt werden.

Was bringt das Ganze an?

Am Ende könnten nach Berechnungen des Ministeriums gut 600 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich in die Straßeninfrastruktur fließen.

Wann soll es losgehen?

Wenn die Gesetzgebung wie vorgesehen läuft, wird die Maut von Januar 2016 an erhoben.

Von

afp

Kommentare (1)

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Herr Wolfgang Trantow

23.09.2014, 09:14 Uhr

Sehtest? Man sollte lieber die Politiker einen Test unterziehen ob Sie überhaupt fähig und gewillt sind für Deutschland zu arbeiten!!!

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