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09.08.2013

14:14 Uhr

Für Fußgänger

Koalitionspolitiker fordern Ampeln mit Sekundenzähler

Wie lange eine Rotphase dauert, soll Fußgängern bald angezeigt werden: Mit „Countdown-Ampeln“ wollen Koalitionspolitiker die Verkehrssicherheit erhöhen. In Dänemark und den USA werden sie längst eingesetzt.

Die erste Restzeit-Ampel für Autos wurde in Hamburg eingerichtet: Das Modell für Fußgänger soll zu mehr Sicherheit führen. dpa

Die erste Restzeit-Ampel für Autos wurde in Hamburg eingerichtet: Das Modell für Fußgänger soll zu mehr Sicherheit führen.

BerlinForderungen nach „Countdown-Ampeln“ für Fußgänger stoßen im Bundesverkehrsministerium auf offene Ohren. Man könne das durchaus in Erwägung ziehen, sagte eine Sprecherin am Freitag in Berlin. Gesetzgeberischen Handlungsbedarf sieht das Ministerium allerdings nicht. Die Kommunen könnten das schon heute in Eigenregie entscheiden.

Verkehrspolitiker von Union und FDP hatten in der „Saarbrücker Zeitung“ (Freitag) für Ampeln geworben, die den Fußgängern anzeigen, wie viele Sekunden die Rotphase noch dauert. Die Zahl der Fußgänger, die die Straße bei Rot überquert, verringere sich so deutlich, sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Oliver Luksic. „Das ist ein Gewinn für die Verkehrssicherheit.“ Auch der CDU-Parlamentarier Thomas Jarzombek nannte ein solches System „begrüßenswert und für Fußgänger überall interessant“.

In anderen Ländern - zum Beispiel in den USA und in Dänemark - sind „Countdown-Ampeln“ bereits üblich. In Hamburg waren sie vor einigen Jahren erfolgreich getestet worden - die Zahl der „Rotläufer“ hatte dem Bericht zufolge deutlich abgenommen. Berlin experimentiert seit dem vergangenen Jahr mit blinkenden Lichtsignalen. Sie signalisieren den Fußgängern, dass die Rot- oder Grünphase gleich endet. Auch „Countdown-Ampeln“ sollen in der Hauptstadt noch in diesem Jahr getestet werden.

Das Verkehrsministerium sieht den Countdown bei Fußgängerampeln zwar positiv, doch für Autos lehnt man das Sekundenzählen ab. Die Ministeriumssprecherin erklärte, bei Tests mit Autofahrern habe sich dieses Modell nicht bewährt.

Von

dpa

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

09.08.2013, 14:47 Uhr

Aha, Erhöhung der Verkehrssicherheit ?! Praktisch natürlich: So weiss man wenigstens, ob sich das Warten noch lohnt oder man doch besser bei Rot geht.
Der Hersteller dieser Anlagen hat jedenfalls vorbildliche Lobbyarbeit geleistet. Ist das eine AG ? Dann sollte man Aktien kaufen, die Rendite wird abgehen...

Account gelöscht!

09.08.2013, 14:53 Uhr

Also so ein Schmarrn.
Ich muß nicht wisse, ob ich 10 oder 12 Sek. dort wrten muß, wenn es grün wird, kann ich fahren/geen.
Abr Detuschland hat mal wieder zu viel Geld für Unsinn

azaziel

09.08.2013, 15:00 Uhr

Jeden Tag denken sich solche Tueten neuen Schwachsinn aus. Sekundenzaehlende Ampeln sind so ueberfluessig wie ein Kropf. Manche Politiker sind sogar noch ueberfluessiger wie ein Kropf.

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