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19.10.2012

12:31 Uhr

Für zwei Jahre

Kassenärzte wollen Praxisgebühr aussetzen

Die Kassenärzte wollen die umstrittene Praxisgebühr für zunächst zwei Jahre aussetzen. In der Zeit könne man in Ruhe über eine sinnvolle Lösung und möglicherweise eine endgültige Abschaffung beraten.

Steht die umstrittene Praxisgebühr vor dem Aus. dpa

Steht die umstrittene Praxisgebühr vor dem Aus.

BerlinDer Vorschlag für die zweijährige Pause des saarländischen Gesundheitsministers Andreas Storm (CDU) sei zu begrüßen, erklärten die Vorstände der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler und Regina Feldmann, am Freitag in Berlin. Sie fügten hinzu: „Durch die zweijährige Pause haben wir die Chance, über sinnvolle Wege der Patientensteuerung nachzudenken und das Für und Wider der Praxisgebühr abzuwägen.“

Nach zwei Jahren könne dann über eine endgültige Abschaffung entschieden werden. Die KBV hatte ursprünglich gefordert, die Praxisgebühr in ihrer jetzigen Form komplett abzuschaffen. „Die Empfehlung des saarländischen Gesundheitsministers ist trotzdem ein guter Kompromiss, den wir unterstützen“, betonten die KBV-Vorstände.

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Storm, der derzeitig Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz der Länder ist, hatte angeregt, die Gebühr für zwei Jahre auszusetzen. Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn hatte dies als „Humbug“ zurückgewiesen.

Von

dapd

Kommentare (1)

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Martina

19.10.2012, 16:20 Uhr

Jens Spahn ist Experte für was eigentlich genau ?
Ist das der Kumpel vom Hüftgelenk-Mißfelder ?

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