Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.07.2014

13:35 Uhr

Fußball-Weltmeisterschaft

Ex-Bundesminister Niebel verspottet Messi

VonDietmar Neuerer

Der deutsche WM-Erfolg wird auch von der Politik umjubelt. Für Misstöne sorgt Ex-Bundesminister Niebel mit einer spöttischen Bemerkung über den argentinischen Fußballstar Messi. Und auch die Grünen sorgen für Aufsehen.

Am Ende stillos

Video: Am Ende stillos

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

BerlinNach dem fulminanten Erfolg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im WM-Finale gegen Argentinien, steht Deutschland Kopf. Bis zum Morgengrauen feierten Fans in ganz Deutschland den vierten Weltmeister-Titel - und die nächste Fußballparty folgt. Die Helden vom Maracanã bedanken sich am Dienstag mit einem großen Auftritt am Brandenburger Tor für die Unterstützung ihrer Anhänger.

Allerdings überwiegt nicht nur die Euphorie über das, was Jogi Löw und seine Truppe erreicht haben - auch wenn  sich das jemand wie CSU-Chef Horst Seehofer wünschen würde. Vor einer Sitzung des CSU-Vorstands in München äußerte der bayerische Ministerpräsident die Hoffnung dass dem WM-Sieg nun „hoffentlich auch eine neue Phase der Zuversicht, der Freude, des Stolzes auch aufs eigene Land“ folgen werde. Vielleicht trete dann die „Miesepetrigkeit“ etwas in den Hintergrund. „Dann hätten wir viel erreicht.“

Ob Seehofer bei seinem Appell auch an Vertreter aus der Politik gedacht hat, die oft genug Erreichtes in Grund und Boden kritisieren? Denn es sind oft genug nicht nur kritische Töne aus der Bevölkerung zu vernehmen, wenn die Arbeit der Regierenden beurteilt wird. Miesepetrige Stimmung verbreiten auch Politiker oder Ex-Politiker wie Dirk Niebel, wenn sie sich im Wort vergreifen.

Der FDP-Politiker und ehemalige Bundesentwicklungsminister sorgte zuletzt für Aufsehen, als bekannt wurde, dass er im kommenden Jahr als Cheflobbyist für den Rüstungskonzern Rheinmetall arbeiten wird. Nun bringt Niebel mit einem provozierenden WM-Posting auf seiner Facebook-Pinnwand die Netzgemeinde in Rage.

Der Ex-FDP-Politiker knöpft sich den Argentinier Lionel Messi vor, den der Fußball-Weltverband Fifa nach dem verlorenen WM-Finale gegen Deutschland mit dem Goldenen Ball und als besten Spieler der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien ausgezeichnet hat. „Messi“, schreibt Niebel auf seiner Facebook-Pinnwand, „ist das nicht so einer der Müll sammelt?“

Kommentare (21)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr peter Spirat

14.07.2014, 13:46 Uhr

„Messi“, schreibt Niebel auf seiner Facebook-Pinnwand, „ist das nicht so einer der Müll sammelt?“
++++++++++++++++++++++++++

Gut wie wissen alle um die Geistesgröße von Fussbal-Fans, aber das ist doch etwas zu viel an Wahrheit, was der FDP Mann dort schreibt.

Herr Joachim Buch

14.07.2014, 14:41 Uhr

Ich habe Herrn Niebel schon immer für einen veritablen Vollpfosten gehalten, aber solcherlei geistige Ausdünstungen zeigen doch schlagend, wes Geistes Kind dieser Typ ist.

Herr Kurt Küttel

14.07.2014, 14:48 Uhr

Die Grünen, ist das nicht die Partei die für alle Politik macht mit Ausnahme des deutschen Volkes. Gibt es nicht eine Frau Roth, die mehr die Interessen der Türken vertritt als die der Deutschen? Wen wundert also dieses Gehabe. Noch schlimmer sind die Linken, die früher auf Deutsche schiessen liessen und heute sich des Pazifismus verschrieben haben, erbärmliche Heuchler eben.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×