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05.07.2017

13:53 Uhr

G20-Gipfel

Donnerstag, 18 Uhr, trifft Trump auf Merkel

Noch vor Beginn des G20-Staatentreffens in Hamburg am Freitag wird die Bundeskanzlerin den US-Präsidenten Trump treffen. Und auch ein Gespräch mit dem türkischen Präsidenten Erdogan wird es geben – auf Wunsch der Türkei.

Gespräch unter vier Augen mit der Kanzlerin. dpa

US-Präsident Donald Trump

Gespräch unter vier Augen mit der Kanzlerin.

BerlinKanzlerin Angela Merkel (CDU) wird an diesem Donnerstag in Hamburg neben US-Präsident Donald Trump voraussichtlich auch den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan treffen. Das Gespräch mit Erdogan vor Beginn des G20-Gipfels am Freitag finde auf Wunsch Ankaras statt, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin mit.

Zwischen Berlin und Ankara gibt es erhebliche politische Verstimmungen - zuletzt hatte die Bundesregierung einen von Erdogan gewünschten öffentlichen Auftritt vor Anhängern während seines Besuches in Deutschland untersagt.

Merkel werde mit Trump am Donnerstag um 18.00 Uhr zusammenkommen, sagte Seibert. Zuvor sei um 17.00 Uhr ein Gespräch mit dem australischen Premierminister Malcom Turnbull geplant.

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Voraussichtlich ebenfalls an diesem Donnerstag wird sich Merkel nach Angaben Seiberts mit dem vietnamesischen Premierminister Nguyen Xuan Phuc treffen, der auch Vorsitzender der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft APEC ist. Seibert kündigte zudem ein Gespräch der Kanzlerin mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dessen französischem Amtskollegen Emmanuel Macron am Rande des Gipfels an. Bei dem Treffen werde es schwerpunktmäßig um die Lage in der Ukraine gehen.

Turnbull hatte sich Mitte Juni in einer Parodie über Trump lustig gemacht. Bei einer Gala berichtete er im Stil des US-Präsidenten über sein erstes Treffen mit Trump. Mit Blick auf dessen Russland-Kontakte und dessen Klagen über Fake-News, angebliche Falschnachrichten, sagte Turnbull damals: „Wir gewinnen nicht nur die Fake Polls (gefälschte Umfragen). Wir gewinnen auch die echten, wie die Online-Umfragen. Die sind so einfach zu gewinnen. Ich weiß das. Ich kenne da so einen russischen Kerl. Glaubt mir: Es stimmt.“

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Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Günther Schemutat

06.07.2017, 08:29 Uhr

Das Chaos in meiner Stadt wird am Donnerstag vermutlich ausufern und ich befürchte , dass Terroristen sich genauso lange vorbereitet haben wie alle anderen.
Ein Terroranschlag während des G 20 Gipfel wo Massen an Menschen die Stadt belagern wäre für die IS eine leichte Beute und wenn der Gipfel daraufhin abgebrochen wird , die Krönung ihrer Anschläge.

Aber hoffen wir das so was nicht passiert, die Polizei und Politik hat nur Augen für ihre Schützlinge und nicht für die Bürger , die ihren Job nachgehen müssen.

Die Brisanz einen G 20 Gipfel mitten in einer Metropole abzuhalten ist ein riskantes
Wagnis, allein mit Drohnen am Flughafen kann man die landenden Flugzeuge attackieren und das wird schon so an normalen Tagen immer wieder gemacht,

Der RG SENAT sitzt jedenfalls mitten auf der Klinge .

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