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03.07.2017

02:41 Uhr

G20-Protestcamp

Festnahme und Verletzte bei Demonstration auf Elbhalbinsel

Bei einem Protest von G20-Gegnern auf der Elbhalbinsel Entenwerder setzt die Polizei Pfefferspray ein und nimmt eine Person fest. Zuvor verbot ein Gericht das Übernachten auf der Fläche. Organisatoren reagierten empört.

Trotz Schietwetter

G20-„Protestwelle“ rollt über Hamburg

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HamburgDer Streit über das Camp von G20-Gegnern auf der Elbhalbinsel Entenwerder hat zu ersten Tumulten zwischen Polizei und Aktivisten geführt. Die Hamburger Polizei setzte nach Angaben eines Sprechers am späten Sonntagabend in zwei Fällen Pfefferspray gegen Demonstranten nach „Widerstandshandlungen“ ein. Ein Mensch sei festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Die Aktivisten sagten, unter ihnen habe es bereits Verletzte gegeben.

Auf der Grünfläche in Entenwerder hatten G20-Gegner mehrere Zelte errichtet, nachdem es eine Entscheidung des Hamburger Verwaltungsgerichts für ein Protestcamp auf der Elbhalbinsel gegeben hatte. Die Polizei aber verbot das Übernachten in dem Camp.

In einer neuen Verfügung sei den Protestlern ein 16.000 Quadratmeter großes Areal auf Entenwerder zugewiesen worden, auf dem demonstriert, aber nicht übernachtet werden dürfe, sagte Polizeisprecher Timo Zill. Die Entscheidung über die neue Verfügung liegt wieder beim Verwaltungsgericht.

Demonstration gegen G20: Polizei verbietet Übernachtungen in Camp

Demonstration gegen G20

Polizei verbietet Übernachtungen in Camp

Die Organisatoren des Camps reagierten empört auf das Vorgehen der Polizei und kritisierten es als rechtspolitischen Skandal. „Die Hamburger Polizei verhindert eine angemeldete, rechtlich bestätigte Versammlung und bewegt sich mit ihrem Handeln klar im rechtsfreien Raum“, hieß es in einer Mitteilung der Vorbereitungsgruppe des „Antikapitalistischen Camps“.

Am Abend einigten sich Polizei und Camp-Organisatoren zunächst auf eine Versammlung auf dem Gelände, Übernachtungen seien aber weiter nicht vorgesehen, sagte Zill. Später spitzte sich die Situation allerdings zu. Es waren nach Polizeiangaben etwa 600 Menschen auf dem Gelände, einige bauten Zelte auf. Die Polizei rückte an und entfernte elf Zelte. Hunderte Beamte umstellten das Camp danach, zogen sich später aber zurück. Dabei wurden sie mit von Farbe gefüllten Luftballons beworfen.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Herr Günther Schemutat

03.07.2017, 08:55 Uhr

Als Hamburger kann ich nur noch staunen . Während auf jedem G 20 Teilnehmer
4 bis 5 Polizisten als Schutz kommen , geht die Gewaltkriminalität in der Gewalthauptstadt fröhlich weiter. Mord,Messer Angriffe ( jede Woche) und Überfälle alles läuft prima weiter. Wenn die Hohen Damen und Herren anreisen ist es sogar ziemlich sicher in der Umgebung Überfälle ,Einbrüche etc zu begehen. Die Hamburger Polizei und alle 20 000 tausend Polizisten haben nur Augen für ihre Schützlinge.

Das Fazit, Politiker wissen sich zu schützen. Es gibt keinen bekanntenPolitiker in Deutschland , der Gewaltkriminalität in den letzten Jahrzehnten zum Opfer gefallen ist.

Herr Hans Mayer

03.07.2017, 09:48 Uhr

In Hamburg konnte bis jetzt der Aufmarsch von vermummten Terroristen, In und Ausländischen Banditen, Asozialen, Anarchisten, Drogenkranken, Säufern und anderen arbeitsscheuen und Gesetzesbrecherischen Antideutschen Einigermaßen Einhalt geboten werden.

Herr Hans Henseler

03.07.2017, 12:20 Uhr

"Polizei auf rechtsfreiem Raum"
Ja, genau das ist wo die Chaoten sich aufhalten, und da muss man hin, wenn man
ihnen Einhalt gebieten will.

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