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08.02.2013

13:27 Uhr

Ganz offiziell

Peer bloggt bald wieder

Der umstrittene PeerBlog ist Geschichte – verabschieden wird sich SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück aber nicht aus der Welt der Blogger. Seine Partei kündigt an, bald mit einem ganz offiziellen Peer-Blog zu starten.

Peer Steinbrück bekommt einen offiziellen Internet-Blog. dpa

Peer Steinbrück bekommt einen offiziellen Internet-Blog.

BerlinNach der Einstellung eines von Unternehmern finanzierten Unterstützerblogs für Peer Steinbrück bereitet die SPD nun einen eigenen Internet-Blog für ihren Kanzlerkandidaten vor. Das teilte SPD-Schatzmeisterin Barbara Hendricks am Freitag in Berlin mit. Parteichef Sigmar Gabriel versicherte, die SPD habe mit dem von einer Düsseldorfer Werbeagentur initiierten „PeerBlog.de“ nichts zu tun gehabt. „Manchmal kann man sich gegen Freunde nicht wehren“, sagte er.

Gabriel bezeichnete die ganze Debatte darüber „Moralin gesäuert“. Er verwies darauf, dass es millionenschwere Initiativen gebe, bei denen die Unterstützer bis heute nicht bekannt seien. Als Beispiel nannte er die seit 2000 aktive „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“, die mit ihren neoliberalen Rezepten den Kurs von Union und FDP unterstütze.

Peer Steinbrück: Es hat sich ausgebloggt

Peer Steinbrück

Es hat sich ausgebloggt

Die Unterstützer des SPD-Kanzlerkandidaten stellen die Internetseite ein.

Das „PeerBlog“ war nach Hackerangriffen am Donnerstagabend vom Netz genommen worden, teilte der Betreiber, der Düsseldorfer Medienberater Karl-Heinz Steinkühler mit. Der frühere „Focus“-Redakteur wollte mit dem Portal nach Vorbild des US-Wahlkampfs für Steinbrück bloggen. Angeblich hatten fünf Unternehmer dafür eine sechsstellige Summe zur Verfügung gestellt. Die Spender blieben anonym, was von Union, Grünen, Linken und Anti-Korruptionsgruppen kritisiert wurde. Der Bundestag hatte eine Prüfung angekündigt.

Von

dpa

Kommentare (6)

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Charly

08.02.2013, 14:32 Uhr

Hoffentlich überlebt der Blog nicht lange.
Korrupten Politganoven darf keine Plattform gegeben werden !
Wer Steinbrück unterstützt ist Mittäter.
Dieser Kerl ist massgeblich mitverantwortlich für das Finanzdesaster in Deutschland.

VERBRECHERINDENKNAST

08.02.2013, 15:01 Uhr

Steinbrück hat ohne Zweifel mit den größten Anteil an dieser Finanz u. Wirtschaftskrise, denn er war es, der den 700 Billionen Dollar Derivate Markt für die deutschen Banken per Regierungsdekret deregulierte. Es ist ein schlechter Witz, wenn sich nun der Bandstifter versucht zum Feuerwehrmann hoch zu stilisieren. Dieser Typ gehört schnellstens vor ein ordentliches Gericht gestellt. Leider gibt es davon in Deutschland keine mehr!

peer-Bilderberger

08.02.2013, 16:19 Uhr

++++++++ das ist der wahre Peer-Bilderberger +++


Deutschen Bank!www.deutsche-bank.de/Konditionen

NRW-Ministerpräsident Steinbrück ist seinen Pflichten als Aufsichtsrat nicht nachgekommen
Fragen nach seiner Rolle bei der WestLB-Krise mag Peer Steinbrück (SPD) überhaupt nicht. Als vor wenigen Tagen ein Fernsehreporter vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten wissen wollte, ob er nicht als früherer Finanzminister die riskanten Kreditvergaben der NRW-Landesbank hätte kennen müssen, schob ein Steinbrück-Mitarbeiter das Mikrofon des Journalisten einfach beiseite.

Die Nerven liegen blank in der Düsseldorfer Staatskanzlei. Zusätzlich zum parlamentarischen Untersuchungsausschuss droht wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten bei den Landesgesellschaften nun ein weiterer in Sachen Landesbank.

Dabei steht Steinbrück selbst als Mitglied in den Aufsichtsgremien der fünftgrößten deutschen Bank und als Vertreter des Hauptgesellschafters NRW (43,2 Prozent) im Mittelpunkt des Interesses.

Zwar ließ sich Steinbrück in den Gremien des Aufsichtsrats der WestLB oft von seinem Staatssekretär Harald Noackvertreten. Zu den Sitzungen des Kredit-ausschusses, der Darlehen ab 25 Millionen Euro absegnet, erschien er kein einziges Mal.
...
WestLB-Affäre: Kontrolleur ohne Kontrolle - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/westlb-affaere-kontrolleur-ohne-kontrolle_aid_197775.html

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