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10.07.2015

13:57 Uhr

Gegen rechtliche Diskriminierung

Bundesrat spricht sich für Homo-Ehe aus

Die Bundesländer sind mehrheitlich für die Homo-Ehe ohne Einschränkungen. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung geht der Länderkammer aber nicht weit genug. Es seien lediglich kleine Schritte, heißt es bei den Grünen.

Aus der Union kommt großer Widerstand gegen eine Gleichstellung der Homo-Ehe. dpa

Verheiratete Frauen

Aus der Union kommt großer Widerstand gegen eine Gleichstellung der Homo-Ehe.

BerlinDer Bundesrat hat sich für die Homo-Ehe ohne Einschränkungen ausgesprochen. Die Bundesländer stimmten am Freitag in Berlin mehrheitlich für eine Stellungnahme, in der es heißt: „Der Bundesrat hält die Öffnung der zivilrechtlichen Ehe für Paare unabhängig von ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität für geboten, um alle bestehenden rechtlichen Diskriminierungen abschließend zu beenden.“

Die Länder begrüßten einen Gesetzesentwurf der Bundesregierung, mit dem schwulen und lesbischen Paaren zusätzliche Rechte verschafft werden, beurteilten diesen aber als unzureichend. „Das sind kleine Schritte, aber nicht der große Wurf“, sagte die Familienministerin von Rheinland-Pfalz, Irene Alt (Grüne). Die Zeit sei „reif für die Öffnung der Ehe“ für homosexuelle Paare.

Die SPD setzt sich wie die Opposition für eine komplette Gleichstellung ein, scheitert damit aber bislang am Widerstand der Union. CDU und CSU lehnen besonders das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare ab und halten an der Institution Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau fest.

Von

afp

Kommentare (4)

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Peter Markgraf

10.07.2015, 17:16 Uhr

Die Schutzbedürftigkeit eines Kindes steht über der persönlichen Lebenswunscherfüllung von Homosexuellen Paaren! Selbst Heteros können nicht immer alles im Leben verwirklichen.

Walter Traustein

10.07.2015, 17:37 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette  

Walter Traustein

10.07.2015, 17:45 Uhr

Aus den eingefrorenen "Sozial-Eizellen" der Vollzeit arbeitenden Frauen werden dann Kinder in der Retorte gezeugt, die dann adoptiert werden von Homo-Paaren. Diese geben die Kinder in 24-Stunden-Kitas ab, damit der Staat ihnen Gender und Vielfalt anerziehen kann.

Gruselwelt lässt grüßen. :-(

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