Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.10.2012

13:16 Uhr

Gerade bei hoher Bildung

Frauen verdienen weniger als Männer

Berufstätige Frauen verdienen im Schnitt immer noch gut ein Fünftel weniger als ihre männlichen Kollegen. Gute Ausbildung und steigendes Lebensalter schützen nicht davor. Verhandeln Frauen einfach nicht hart genug?

Im Schnitt verdienen Frauen 22 Prozent weniger als Männer. dpa

Im Schnitt verdienen Frauen 22 Prozent weniger als Männer.

WiesbadenGute Ausbildung und steigende Erfahrung schützen Frauen nicht vor geringerer Bezahlung im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen. Das geht aus einer am Donnerstag vorgestellten Auswertung des Statistischen Bundesamts hervor. So lagen im Jahr 2010 die Verdienste weiblicher Führungskräfte 30 Prozent unter dem Männerwert, ähnlich sieht die Lücke bei Technikern (30 Prozent) und allgemein bei Akademikern (28 Prozent) aus.

Im Schnitt über alle Beschäftigtengruppen verdienten Frauen 22 Prozent weniger als Männer. Vier Jahre zuvor hatte der Unterschied noch 23 Prozent betragen. Bei vergleichbarer Tätigkeit und Ausbildung reduziert sich der Unterschied allerdings auf rund 8 Prozent, wie aus der vorhergehenden Erhebung zur Verdienststruktur im Jahr 2006 hervorging. Für 2010 liegt dieser „bereinigte Gender Pay Gap“ noch nicht vor, wie ein Sprecher der Behörde berichtete.

Wesentliche Gründe für die allgemeinen Einkommensunterschiede sind schlechtere Einkommensmöglichkeiten in frauendominierten Branchen sowie die häufigere Teilzeittätigkeit der Frauen. In Führungspositionen könnten sich Erwerbspausen etwa zur Kindererziehung stärker auswirken.

Zudem wird diskutiert, ob Frauen bei außertariflichen Gehältern möglicherweise nicht hart genug verhandeln. Die Zahlen zu den Verdiensten stammen aus einer umfangreichen Befragung von 1,9 Millionen Beschäftigten in 32 000 Betrieben. Der öffentliche Dienst wird aus Gründen der EU-weiten Vergleichbarkeit nicht berücksichtigt.

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

kontrapunkt

04.10.2012, 14:35 Uhr

Aus eigener leidvoller Erfahrung kann ich sagen, dass GERADE berufstätige Frauen und weibliche Vorgesetzte mit ihrem Perfektionswahn und Micromanagement ihr Arbeitsumfeld (Kollegen/Innen und Mitarbeiter/Innen) in die Depression treiben. Wer will da viel oder mehr bezahlen?? Hinzu kommen permanente Machtkämpfe, Intrigen, Hysterie, Zickenalarm, Neid, Missgunst und eine ausgeprägte Stutenbissigkeit, angetrieben von Komplexen und Selbstmitleid. Gerade Frauen tun sich nach meiner Wahrnehmung deutlich schwerer in sozialer also auch emphatischer Kompetenz, die Leistung/Performance ihrer Mitarbeiter/Innen bzw. Kollegen/Innen anzuerkennen.

kontrapunkt

04.10.2012, 14:42 Uhr

Hinzu kommt ein recht illustres Beispiel jüngerer Zeit.
Die einstige Berliner Wirtschaftssenatorin plante und führte über die Köpfe ihrer (gemischten) KollegenInnen eigene Pläne ohne deren Abstimmung durch. Folge war ihre Entlassung: wie soll man mit dieser Ignoranz und fehlenden Kooperationsfähigkeit, die beim weiblichen überproportional und nicht nur stark ausgeprägt ist, zusammen arbeiten??? Deren Arbeit ist einfach der Hausherd, die Toilettenreinigung und dann die Waschküche als Hauptjob.

Account gelöscht!

04.10.2012, 15:21 Uhr

Ganz einfach:

Männer sind Freaks / Profis / Best-Practicer bezüglich 'DEM AUSSEN', also der physisch-materiellen Welt im Weitesten.

Frauen widerum sind die allerbesten Fundamentalchecker bezüglich 'DEM INNEN', also der emotional-psychisch-spirituellen, der Meta-Physischen Ebene im Weitesten.

Männer werkeln gerne, Frauen lieben ihre Emotionalität.

Also letztlich simpel:

Frauen erzielen in Einfachheit 'Extra-Rendite' in einem 'Mehr & Tiefer & Intensiver' bzgl. ihrer Emotionalität - und Männer halt leicht im Materiellen.

Und das Schöne:

Lässt man die beiden miteinander vereinen, so BRINGT jeder dem anderen das, was er hat - und BEKOMMT das vom Anderen, was ihm fehlt.

Perfekte Arbeitsteilung, made by Nature. Da mit Feministen-Gegröle die notwendige und vorgesehene Partnerschaft zu unterwandern, ist widernatürlich und schädlich für die Gemeinschaft.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×