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07.05.2012

03:07 Uhr

Gerüchte

NRW-FDP hält Rösler-Spekulationen für „blanken Unsinn“

ExklusivDie FDP steht einem Medienbericht zufolge möglicherweise vor dem Königsmord. NRW-FDP und Hessen-FDP weisen Putschgerüchte aber weit von sich.

FDP-Chef Philipp Rösler. Nach „Spiegel“-Informationen planen führende FDP-Politiker Röslers Rücktritt. dpa

FDP-Chef Philipp Rösler. Nach „Spiegel“-Informationen planen führende FDP-Politiker Röslers Rücktritt.

BerlinDie nordrhein-westfälische FDP ist gegen eine neue Personaldebatte über den Bundesvorsitzenden Philipp Rösler. Die FDP führe führen derzeit einen erfolgreichen Wahlkampf. „Allen Liberalen kann ich nur raten, sich darauf zu konzentrieren und ihre Kraft darauf zu verwenden, unser gutes Programm zu vermitteln“, sagte die Vizevorsitzende der NRW-FDP, Gisela Piltz, Handelsblatt Online. Personalfragen stellten sich jetzt nicht. „Es ist blanker Unsinn, statt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, Personaldebatten zu führen.“

Putschgerüchte gegen Parteichef Philipp Rösler haben die FDP in Aufregung versetzt. Nach Informationen des „Spiegels“ sollen führende FDP-Politiker bereits ein konkretes Szenario entworfen haben, um Rösler noch in diesem Jahr abzulösen. Rösler habe nicht das Format, die Liberalen in die Bundestagswahl 2013 zu führen, sagte ein Mitglied der Parteispitze dem Magazin.

Auch der Bonner Parteienforscher Gerd Langguth sieht Rösler vor einer ungewissen Zukunft. „Wenn die FDP in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen über die Fünf-Prozent-Hürde schlüpft, dürfte Rösler vorerst gerettet sein, jedenfalls müsste er in diesem Jahr nicht mehr zurücktreten“, sagte Langguth Handelsblatt Online. Das hänge auch damit zusammen, dass nicht alle FDP-Funktionsträger mit einem Nachfolger Rainer Brüderle einverstanden wären. „Sollten die Landtagswahlen verloren werden, würde die FDP tabula rasa machen“, ist sich Langguth sicher.

Wie der Deutschen Presse-Agentur dpa in Rösler direktem Umfeld gesagt wurde, lässt sich der 39-jährige Vizekanzler durch den „Spiegel“-Bericht nicht beunruhigen. „Rösler denkt absolut nicht an Rückzug.“ Er werde als Bundesvorsitzender, Vizekanzler und Wirtschaftsminister in der schwarz-gelben Koalition unverändert für solide Sacharbeit und „klare Kante im Regierungshandeln“ stehen.

Kommentare (7)

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Account gelöscht!

06.05.2012, 12:11 Uhr

Dummes Gequatsche "FDP-Spitzenpolitiker wollen Rösler stürzen". Einfach Sonderparteitag und neuen Vorsitzenden wählen. Fertig. FDP braucht aber kein Mensch in Deutschland, die haben nie etwas grosses bewirkt und sind tumbe Schaumschläger. FDP ist eine Versager-Partei, die es noch nicht wissen und auch nicht wissen wollen. Unbelehrbare Neuanfänger. Piraten wählen !!

smarty_32

06.05.2012, 12:13 Uhr

also liebe Presse, das hatte doch schon im Dezember Herr Lindner versucht und ist nach dem Scheitern (mal wieder) abgehauen.
Die FDP Sekte ist von machtgierigen Karrieristen besetzt und ihrem Amtseid nicht verbunden. Seit dem Kabinett Brand I (1969) sind die Liberalen, von einer kleinen Unterbrechung mal abgesehen, in Regierungsverantwortung.Und?
VERSCHULDUNG UND BÜROKRATIE sind gewachsen.
Seit 30 Jahren wird uns Bürgern die Verlogenheit immer wieder aufs neue eingehämmert und das Blau-Gelbe vom Himmel versprochen. Mann muss doch nur auf Youtube "ehrliche Tankquittung" eingeben oder auf den Seiten der Liberalen "Pensionsrettungsstelle" (Friedrich-Naumann Stiftung) siehe freiheit.org nachschauen, wie toll die Wahlplakate und Sprüche der letzten 30 Jahre waren. Man hat aber komischerweise diese aus guten Gründen entfernt, man will doch seine eigene Lügerei nicht noch dokumentieren bzw. rückverfolgbar machen.
Fazit: Die SPD, CDU, CSU, Grünen sind gewiss nicht besser aber die FDP ist die Reinkarnation der Verlogenheit unserer Politk und deshalb gehören die "Liberaen" aus allen Landtagen geworfen.
SCHLUSS MIT DER LÜGENGENERATION IM BUNDESTAG!

holzie

06.05.2012, 12:25 Uhr

in der FDP wurde schon immer gemeuchelt und schon immer war Kubicki dabei-erst gegen Westerwelle , jetzt gegen Rösler- das Problem des FDP ist, der Witschaftsliberalismus hat kein Konzept gegen Krisen oder er muss zum "Staat" rufen,um Auswüchse zu bekämpfen,jüngstes Beispiel eine neue Behörde im Fall der Benzinpreisregulierung.

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