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22.05.2014

10:30 Uhr

Geschäft mit Griechenland

Ex-SPD-Politiker wegen Panzerdeal unter Druck

Den ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Luuk und Heinz-Alfred Steiner droht Ärger wegen eines Panzergeschäfts mit Griechenland. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung

Ein Kampfpanzer Leopard 2 A7+ der Firma KMW: Die beiden Ex-Abgeordneten sollen bei einem Panzergeschäft des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mit Griechenland mehr als fünf Millionen Euro an Honoraren erhalten haben. dpa

Ein Kampfpanzer Leopard 2 A7+ der Firma KMW: Die beiden Ex-Abgeordneten sollen bei einem Panzergeschäft des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mit Griechenland mehr als fünf Millionen Euro an Honoraren erhalten haben.

MünchenGegen die zwei ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Luuk und Heinz-Alfred Steiner laufen nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“, des NDR und WDR wegen eines Panzergeschäfts mit Griechenland Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft München I wirft den beiden ehemaligen SPD-Politikern Beihilfe zur Steuerhinterziehung vor, berichteten die Medien am Donnerstag. Es sei bereits zu mehreren Durchsuchungen gekommen, offenbar auch bei Luuk und Steiner.

Die beiden Ex-Abgeordneten sollen bei einem Panzergeschäft des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mit Griechenland mehr als fünf Millionen Euro an Honoraren erhalten haben. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe zu Wochenbeginn wollte sich die Staatsanwaltschaft mit Hinweis auf das Steuergeheimnis nicht dazu äußern, ob gegen Luuk und Steiner ein Verfahren läuft. Die Ermittlungsbehörde verwies aber auf das seit längerem laufende Verfahren wegen des Geschäfts.

Wie die „SZ“, NDR und WDR berichteten, wird außer gegen die beiden SPD-Politiker auch gegen fünf ehemalige Manager von KMW ermittelt. Den Berichten zufolge hieß es im Umfeld von KMW, dass ein Teil des Geldes für die Bestechung von Politikern und Beamten in Griechenland benutzt worden sei.

Von

afp

Kommentare (1)

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22.05.2014, 11:53 Uhr

So etwas kommt in der SPD vor? Eigentlich hatte ich das nur der Union zugetraut. Diese Verräter gehören schnellstens hinter Gitter. Es wird höchste Zeit, alternative Parteien zu wählen, um den verkrusteten Laden aufzumischen.

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