Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.01.2006

10:08 Uhr

Gesetzliche Krankenversicherung

Kassen-Vorstände bekommen weniger

Für die Gehälter der Vorstände gesetzlicher Krankenkassen gelten seit dem Jahreswechsel striktere Regeln: Das Bundesversicherungsamt als Aufsichtsbehörde hat den Kassen neue Richtlinien bei der Bemessung der Gehälter verordnet.

HB BERLIN. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, dürfen die Kassen ihren Vorständen nur noch Bezüge „in notwendiger Höhe“ genehmigen. „Multifunktionäre“, die gleichzeitig in den Vorständen mehrerer Kassen sitzen, solle es nicht mehr geben. Prämien sollen die Vorstände nur noch für besondere Leistungen erhalten.

Auch die Pensionen der Kassenvorstände hat das Amt eingeschränkt. Versorgungsregelungen wie bei Beamten mit Pensionen von mehr als 7000 Euro im Monat sind nun nicht mehr zulässig. Bei Übergangsgeldern gelte künftig: Wer als Vorstand ausscheidet, soll höchstens sechs Monate Übergangsgeld bekommen.

Amtspräsident Rainer Daubenbüchel sagte der Zeitung: „Wer sein Gehalt als öffentlich-rechtlicher Bediensteter aus Zwangsbeiträgen verdient, ist den Versicherten gegenüber zum wirtschaftlichen Umgang mit dem Geld und zur Rechenschaft verpflichtet.“

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×