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26.06.2017

11:14 Uhr

Gesetzliche Rentenversicherung

Rentenkasse mit 2,2 Milliarden Euro Minus

2014 hatte die Gesetzliche Rentenversicherung noch einen Überschuss erzielt. 2015 rutschte sie dann in die roten Zahlen. Im vergangenen Jahr fiel das Minus laut einem Bericht sogar noch höher aus.

Das abermals gestiegene Minus der Rentenkasse mache keinen Anstieg des Beitragssatzes erforderlich, heißt es in dem Papier des Bundesfinanzministeriums. dpa

Seniorinnen auf Parkbank

Das abermals gestiegene Minus der Rentenkasse mache keinen Anstieg des Beitragssatzes erforderlich, heißt es in dem Papier des Bundesfinanzministeriums.

BerlinDie Rentenkasse hat einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr ein Minus von 2,2 Milliarden Euro verbucht. Der Fehlbetrag fiel bei der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) damit gegenüber dem Vorjahr um gut 600 Millionen Euro höher aus, berichten die Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ am Montag. Sie berufen sich dabei auf die Kabinettsvorlage zum Entwurf für den Bundeshalt 2018, die am Mittwoch beraten werden soll. Grund für das größere Minus seien höhere Ausgaben als 2015. 2014 hatte die GRV dem Blatt zufolge noch einen Überschuss von 3,16 Milliarden Euro erzielt, 2015 sei sie dann mit 1,59 Milliarden Euro in die roten Zahlen gerutscht.

Das abermals gestiegene Minus im vergangenen Jahr mache indes keinen Anstieg des Beitragssatzes von derzeit 18,7 Prozent erforderlich, heißt es in dem Papier des Bundesfinanzministeriums. Dieser könne voraussichtlich bis 2021 stabil bleiben. Der Beitragssatz war zu Beginn des Jahres 2015 um 0,2 Prozentpunkte gesenkt worden.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Herr Leo Löwenstein

26.06.2017, 11:21 Uhr

Die Bundesregierung weiß doch angeblich nicht wohin mit dem vielen Geld und Deutschland ist ja so ein reiches Land.
Nur nurmal arbeitender Mensch und Rentner sollte man nicht sein, die gehören nicht zu den "reichen"
Anstatt viele Sinnlose Milliarden in Flüchtlinge hier bei uns zu investieren, sollte man die Hälfte dort vor Ort investieren und die andere Hälfte in die eigene Bevölkerung.

Ach, ich vergaß, man braucht die Flüchtlinge, dass man die Löhne auf lange Sicht weiter drücken kann.

Herr Hans Klahrin

26.06.2017, 11:47 Uhr

Was hat das jetzt genau mit dem Artikel und Rente zu tun, Herr Löwenstein.?
Klar ist doch...Man baut durch die netten Entscheidungen wie Mütterrente und Rente mit 63 hinter den Kulissen ein Defizit auf und suggeriert, dass dies alles Langfristig funktioniert.
Letztlich werden immer mehr Milliarden zugeschossen werden müssen und sobald man dann eine Krise hat und neue Staatsschulden gemacht werden müssen, kommen Rentenkürzungen und Beitragssteigerungen. Bestenfalls muss die dann nicht mehr die Union den Bürgern vermitteln. Ich sehe hier keine nachhaltige Rentenfinanzierung und nur Fahren auf Sicht. Aber die staatliche Rente ist nunmal für die meisten von uns existenzielle Basisabsicherung im Alter. Hier wird nur der status quo verwaltet, kaschier und gestückelt....Leider!

Herr Josef Steiner

26.06.2017, 11:52 Uhr

Ich kann mir sogar sehr gut vorstellen, dass das Minus in den nächsten Jahren noch größer wird aufgrund der aktuellen unkontrollierten Zuwanderung. Dann wird zusätzlich noch das Renteneintrittsalter nach oben geschraubt...

Moment mal, gab es nicht vor kurzem einen geleakten UN-Bericht aus 2001 der Deutschland genau diese Vorgehensweise vorschreibt (Replacement Migration)? Und wurde Deutschland nicht noch in 2014 dafür kritisiert zu wenig Fremde aufgenommen zu haben?

Dass es jetzt immer noch so ruhig ist, fasziniert mich.

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