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05.04.2012

08:46 Uhr

Gestiegene Ausgaben

Deutschland zahlt für Gesundheit so viel wie nie

Die Gesundheitsausgaben sind 2010 um 3,2 Prozent angewachsen. Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Pflegeversicherung: Ihre Ausgaben erhöhten sich um über eine Milliarde auf 21,5 Milliarden Euro.

Ein Hautarzt in seiner Praxis: Gesundheitsausgaben sind gestiegen. dpa

Ein Hautarzt in seiner Praxis: Gesundheitsausgaben sind gestiegen.

WiesbadenDie Gesundheitsausgaben in Deutschland sind 2010 auf einen Rekordwert gestiegen. Sie sind auf 287,3 Milliarden Euro gewachsen - so viel wie nie zuvor. Das war ein Plus von 8,9 Milliarden Euro oder 3,2 Prozent im Vergleich zu 2009, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Auf jeden Bundesbürger entfielen damit 2010 rein statistisch rund 3.510 Euro an Ausgaben für Gesundheit, nach 3.400 Euro im Jahr zuvor.

Größter Kostenfaktor im Gesundheitswesen war den Statistikern zufolge die gesetzliche Krankenversicherung. Sie machte 2010 mit 165,5 Milliarden Euro rund 58 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben aus und stieg im Jahresvergleich um 4,7 Milliarden Euro oder 2,9 Prozent.

Den stärksten Zuwachs unter den Ausgabenträgern verzeichnete mit einem Plus von sechs Prozent die Pflegeversicherung. Ihre Ausgaben erhöhten sich um 1,2 Milliarden auf 21,5 Milliarden Euro.

Zusammengerechnet haben die Statistiker alle Gesundheitsausgaben zum Beispiel von Krankenversicherungen, Pflegeversicherungen sowie von privaten Haushalten und Organisationen mit dem Ziel der Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege. Enthalten sind auch die Verwaltungskosten und Investitionsausgaben.

Von

dapd

Kommentare (15)

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MaWo

05.04.2012, 08:55 Uhr

Hallo,
und um wieviel Prozentpunkte sind die Ausgaben für Pensionszahlungen gestiegen?

Account gelöscht!

05.04.2012, 09:37 Uhr

Dies interessiert die Bürger. Steuersenkungen betreffen einen großen Teil kaum noch.

Die Lobbyarbeit des Pharmakartells rechnet sich eben.

Und weil gerade ein hautarzt gezeigt wird: Die schlagen bei sinnlosen

KIM

05.04.2012, 10:22 Uhr

MaWO

Pensionen 1% ,Renten 2,2%

arme Pensionäre !

MaWo sie sollten mal bei den Politikern ansetzen ,da ist noch viel zuholen .

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