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22.11.2016

07:18 Uhr

Gesundheit

Höchster Krankenstand in Bundesverwaltung

Der Krankenstand ist in allen Bereichen der Behörden gestiegen, stellt das Innenministerium fest. Die Arbeitnehmer werden durch jahrzehntelangen Stellenabbau und sich wandelnden Aufgaben permanent gestresst.

Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack kritisierte: „Die Beschäftigten werden zwischen Personalknappheit und wachsenden, sich stark wandelnden Aufgaben aufgerieben.“ dpa

Krankmeldung

Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack kritisierte: „Die Beschäftigten werden zwischen Personalknappheit und wachsenden, sich stark wandelnden Aufgaben aufgerieben.“

BerlinDer Krankenstand in Behörden des Bundes ist im vergangenen Jahr auf einen Höchststand gestiegen. 2015 fehlten Beschäftigte der unmittelbaren Bundesverwaltung krankheitsbedingt im Schnitt an 20,25 Arbeitstagen, wie aus einer Übersicht des Innenministeriums hervorgeht. Das war etwa ein Tag mehr als 2014. Vor zehn Jahren lag der Krankenstand bei 15,37 Arbeitstagen.

Der Krankenstand sei in allen Bereichen gestiegen. „Die unmittelbare Bundesverwaltung folgt damit dem in der sonstigen Erwerbsbevölkerung vorherrschenden Trend steigender Abwesenheitszeiten“, stellt das Innenministerium fest. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten habe im Jahr 2015 bei 45,8 Jahren gelegen.

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Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack kritisierte: „Die Beschäftigten werden zwischen Personalknappheit und wachsenden, sich stark wandelnden Aufgaben aufgerieben.“ Jahrzehntelanger Stellenabbau bei immer mehr neuen Aufgaben schlage sich in permanentem Stress und hohen Krankenständen nieder.

„Wir brauchen endlich eine zukunftsfähige Personalpolitik der Bundesregierung“, forderte Hannack. Zwar habe das Innenministerium mit dem DGB tragfähige Konzepte für das Gesundheitsmanagement erarbeitet. In vielen Behörden fehlten jedoch Personal und Finanzmittel für ihre Umsetzung: „Wir fordern einen speziellen Haushaltstitel für behördliches Gesundheitsmanagement und eine ausreichende Finanzierung.“

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

22.11.2016, 08:43 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr......

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
Danke

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