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26.01.2017

18:22 Uhr

Gewerkschaft Verdi

Geldboten wollen wieder streiken

Für Freitag ruft die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten in der Geld- und Werttransportbranche bundesweit auf, ihre Arbeit niederzulegen. Das könnte Auswirkungen auf die Bargeldversorgung haben.

Die Verhandlungen um einen bundesweiten Tarifvertrag für 11 000 Beschäftigte sind festgefahren. dpa

Warnstreik

Die Verhandlungen um einen bundesweiten Tarifvertrag für 11 000 Beschäftigte sind festgefahren.

BerlinDie Gewerkschaft Verdi verschärft die Warnstreiks in der Geld- und Werttransportbranche. Für diesen Freitag sind die Beschäftigen bundesweit aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Verdi rechnet damit, dass sich Mitarbeiter an 40 der 100 Standorte beteiligen und hält Auswirkungen auf die Bargeldversorgung für möglich. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen für die rund 11.000 Beschäftigten. Sie werden am Dienstag in Frankfurt fortgesetzt. Verdi verlangt für die Geldboten eine Lohnerhöhung von 1,50 Euro pro Stunde und eine Angleichung der regionalen Tariflöhne.

Am vergangenen Freitag waren rund 1000 Beschäftigte in Ostdeutschland in einen Warnstreik getreten. Nach Angaben der Deutschen Kreditwirtschaft gab es keine Engpässe beim Bargeld. Banken und Sparkassen hätten sich mit Notfallplänen vorbereitet.

Von

dpa

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