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11.02.2014

15:08 Uhr

Gewerkschaften fordern

Lohnsteigerung von 3,5 Prozent für öffentlichen Dienst

Für den öffentlichen Dienst wollen die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund eine Reallohnsteigerung von mehr als 3,5 Prozent. Auch die Lage für Beschäftigte im Nahverkehr soll sich weiter verbessern.

Die Gewerkschaften fordern Kommunen und Bund außerdem auf, Auszubildenden die Übernahme in eine feste Beschäftigung anzubieten. dpa

Die Gewerkschaften fordern Kommunen und Bund außerdem auf, Auszubildenden die Übernahme in eine feste Beschäftigung anzubieten.

BerlinDie Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund (dbb) wollen bei der Tarifrunde 2014 für den öffentlichen Dienst eine „deutliche Reallohnsteigerung“ von mehr als 3,5 Prozent erreichen. Alle Gehälter der über zwei Millionen Angestellten der Kommunen und des Bundes sollen zunächst pauschal um 100 Euro monatlich angehoben werden. Darauf soll dann ein weiterer Lohnzuwachs von 3,5 Prozent kommen. Auf diese Forderung verständigten sich die beiden Organisationen am Dienstag in Berlin.

Für die Beschäftigten im Nahverkehr werden zusätzlich weitere Verbesserungen verlangt. Zugleich fordern die Gewerkschaften Kommunen und Bund auf, allen Auszubildenden die Übernahme in eine feste Beschäftigung anzubieten. Für alle Beschäftigten soll ein einheitlicher Urlaubsanspruch von 30 Tagen gelten. Die Tarifverhandlungen beginnen am 13. März in Potsdam.

Von

dpa

Kommentare (7)

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Blub

11.02.2014, 15:36 Uhr

Sprich, eine Lohnsteigerung von 1,6-1,5% (Inflation 1,5 + Wachstum 0,4/0,5 für 2013)... ist ja ne Menge..oder? vgl. mit Managerboni der letzten Jahre..Wachstumsraten von tlwse über 30%
ich bin gespannt auf wieviel Sie nachgeben werden..

JJJ

11.02.2014, 16:08 Uhr

Am Ende kommt sowieso nichts bei rum, die Gewerkschaftsbonzen werden sich, sicherlich wieder über den Tisch ziehen lassen.
Wenn nicht gar das Verhandlungsergebnis bereits feststeht bzw. das die sich schon im Hinterzimmer geeinigt haben.
Schließlich sich die Gewerkschaftsfritzen auch nur an ihren Vorteil bedacht wie die öffentlichen Arbeitgeber.

Blub

11.02.2014, 16:27 Uhr

? Also am besten Gewerkschaften abschaffen, genauso wie Unternehmensmitbestimmung? Dann hätten wir wieder die Leibeigenschaft wie vor 200 Jahren weil das Volk nicht checkt, wie es seit Jahren über den Tisch gezogen wird, von Multis und der Politik von Marktradikalen und Nationalisten

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