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13.01.2015

11:01 Uhr

Gotteslästerung

CSU will Blasphemie härter bestrafen

Nach dem Anschlag auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ fordern FDP und Grüne die Abschaffung des Gotteslästerungs-Paragrafen. Die CSU will dagegen die Strafen dafür verschärfen.

In der CSU werden Forderungen nach einer Verschärfung des Strafrahmens für Gotteslästerung laut. dpa

In der CSU werden Forderungen nach einer Verschärfung des Strafrahmens für Gotteslästerung laut.

HamburgDie CSU hat härtere Strafen für Gotteslästerung gefordert. Nach dem Anschlag auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ solle eher „über die Anhebung des Strafrahmens“ als über eine Abschaffung der Strafregelung gesprochen werden, sagte der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer der Zeitung „Welt“.

Das Beschimpfen religiöser oder weltanschaulicher Bekenntnisse müsse „selbstverständlich unter Strafe gestellt bleiben“, sagte Mayer. Er reagierte damit auf Forderungen der Grünen und der FDP nach Abschaffung der Strafnorm.

Bei dem Anschlag waren in der vergangenen Woche vier Zeichner von „Charlie Hebdo“ von den Islamisten erschossen worden, weil sie den Propheten Mohammed karikiert hatten. Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach wies die verlangte Streichung der Norm zwar ebenfalls zurück. Für eine von der Union bereits früher geforderte Verschärfung gebe es derzeit aber keine politische Mehrheit, sagte Bosbach der Zeitung.

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Laut dem sogenannten Blasphemie-Paragrafen wird mit bis zu drei Jahren Haft bestraft, wer „den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören“.

Von

afp

Kommentare (7)

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Account gelöscht!

13.01.2015, 11:47 Uhr

In unserer heutigen Zeit des Internets macht es keinen Sinn irgendwelche Gesetze zu erlassen oder zu verschärfen.
Die Terror Propaganda scherrt sich einen Dreck um Gesetze und Regeln. Diese Propaganda wird über einen Server im Ausland betrieben und ist somit nicht greifbar. Man kann zwar solche Seiten auf eine schwarze Liste packen aber das schreckt den Terroristen nicht weiter ab...im Gegenteil! Der Terror sieht immer mehr, wie anfällig und hilflos unsere Grün-Sozialistische Gutmenschengesellschaft in Europa geworden ist.. es wird dem Terror mit der Grün-Sozialistischen Diktatur in EU-Deutschland Tür und Tor geöffnet.

Herr Old Harold

13.01.2015, 12:26 Uhr

verspottet - Verhaftet - Vergast - Verheizt
So sind die Nazis mit Andersgläubigen umgesprungen.

Ihre Enkel fordern vorerst nur Straf-Freiheit fürs Verspotten!

Account gelöscht!

13.01.2015, 12:36 Uhr

Laut dem sogenannten Blasphemie-Paragrafen wird mit bis zu drei Jahren Haft bestraft, wer „den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören“.

Dieser Blasphemie-Paragraf ist natürlich lächerlich, es gibt ausreichenden Schutz gegen persönliche Beleidigungen und Beschimpfungen von Personen und Schutzrechte die eine ungestörte Religionsausübung gewährleisten. Diese Art von Sonderrechten steht keiner Religion zu!

Ein Atheist sagt es gibt keinen Gott.
Ein Agnostiker sagt er weiß nicht ob es einen Gott gibt.
Nach logischem Menschenverstand müssten eigentlich alle Menschen Agnostiker sein.
Es gibt jedenfalls viele Agnostiker die sagen, sollte es einen Gott geben, dann muss dieser Gott ein ganz mieses Arschloch sein und sie vertreten ihre Meinung, und dieses Recht haben sie unzweifelhaft, sogar in der Öffentlichkeit. Ihre Argumente sind jedenfalls logischer als die von Gläubigen die sagen, dass es ein guter Gott ist. Im Rahmen der Gesetze dürfen Atheisten gläubige Menschen aufgrund ihres Glaubens lächerlich machen und das ist gut so!
Die schlimmsten und erzkonservativen Gläubigen von jeder Religion brauchen regelmäßig verbal etwas vor die Fresse, sonst fühlen die sich ermutigt alle anderen in ihrem religiösen Wahn unterdrücken zu dürfen. Keine “Glaceehandschuhe“ für niemanden, auch nicht für Religionen und ihre Gläubigen, basta!!!

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