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15.09.2011

03:26 Uhr

Griechenland-Krise

Ministerpräsident Haseloff rügt Rösler

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler brachte die mögliche Insolvenz Griechenlands ins Spiel.Diese Äußerungen sind problematisch für Deutschland, meint Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU).

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) dpa

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU)

Halle/SaaleSachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) fordert Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zu Kabinettsdisziplin in europapolitischen Fragen auf. „Rösler hat sich unterzuordnen“, sagte Haseloff der Hallenser „Mitteldeutschen Zeitung“ laut Vorabbericht.

Seine Äußerungen zu einer möglichen geordneten Insolvenz Griechenlands schadeten Deutschland. „Als Exportnation Nummer eins sind wir vom Euro am stärksten abhängig“, sagte Haseloff. Deshalb sei die Aufforderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu mehr Sorgsamkeit bei öffentlichen Äußerungen nachvollziehbar.

„Die Kanzlerin spricht für Deutschland und hat in Brüssel Vereinbarungen getroffen“, sagte Haseloff. „Wir werden daran gemessen, dass diese Vereinbarungen eingehalten werden.“ Rösler hatte eine geordnete Insolvenz Griechenlands ins Spiel gebracht, obwohl es dafür noch gar kein Verfahren gibt.

Von

dapd

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

15.09.2011, 09:58 Uhr

Merkel und Schäuble hätten sich vor anderthalb Jahren schon bemühen müssen, daß ein Verfahren einer geordneten Insolvenz für Staaten entwickelt wird - das haben sie einfach ignoriert. Daran ist sicher nicht Rösler schuld.

Haseloff ist außerdem widersprüchlich: Gemäß der eigenartigen Denkweise in der CDU sinkt der Kurs des Euro, wenn Griechenland insolvent ist - ja, fein, dann wachsen die Exportchancen außerhalb der Eurozone. Das sollte Haseloff doch eher freuen.

karlosdallos

15.09.2011, 21:46 Uhr

Getze ma' äahrlich !

Aussa Hartz4 exportieren wir doch nix.

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