Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.08.2015

19:09 Uhr

Griechenland

Parlament stimmt am Donnerstag über Hilfsprogramm ab

Die griechische Regierung will sich die Zustimmung des Parlaments zum dritten Hilfsprogramm möglichst schnell sichern. Am Donnerstag soll abgestimmt werden. Erst danach können die EU-Finanzminister das Paket absegnen.

Griechenland benötigt das Geld bis zum 20. August, auch um Staatsanleihen im Wert von 3,2 Milliarden Euro auszulösen. dpa

Alexis Tsipras

Griechenland benötigt das Geld bis zum 20. August, auch um Staatsanleihen im Wert von 3,2 Milliarden Euro auszulösen.

AthenDas griechische Parlament soll am Donnerstag über die mit den Gläubigern getroffene Einigung auf ein drittes Hilfsprogramm abstimmen. Ministerpräsident Alexis Tsipras erklärte in einem am Dienstag veröffentlichen Brief an das Parlament, eine Vorlage des entsprechenden Gesetzentwurfes solle noch im Laufe des Tages fertiggestellt und dann an die Abgeordneten verteilt werden.

Nach einer Debatte am Mittwoch könne dann am Donnerstag abgestimmt werden. Wegen der Dringlichkeit der Angelegenheit sei es erforderlich, dass das Parlament in Athen sofort zusammentrete, schrieb Tsipras weiter.

Zeitplan für Griechenland-Hilfen

Die Hürden auf dem Weg zur Einigung

Griechenland und seine Geldgeber scheinen auf dem besten Weg zu einer endgültigen Einigung über ein drittes Hilfsprogramm. Bis zur Auszahlung des ersten Milliardenkredits gilt es allerdings weitere Hürden zu nehmen. Eine Übersicht, was in den kommenden Tagen noch passieren müsste.

Montag, 17. August bis Donnerstag, 20. August

In Deutschland und einigen anderen Ländern müssen auch die nationalen Parlamente dem Hilfsprogramm zustimmen. Bereits Anfang der kommenden Woche könnten deswegen Sondersitzungen anberaumt werden. Der Bundestag stimmt am kommenden Mittwoch ab.

Donnerstag, 20. August

Griechenland muss 3,2 Milliarden Euro an die Europäische Zentralbank (EZB) zurückzahlen. Im Idealfall kommt das Geld bereits aus dem neuen Hilfsprogramm.

Die griechische Regierung will sich die Zustimmung des Parlaments zu dem 85-Milliarden-Dollar-Paket möglichst schnell sichern, damit die EU-Finanzminister es am Freitag absegnen können. Anfang kommender Woche wird sich vermutlich dann auch der Bundestag mit dem Paket befassen. Griechenland benötigt das Geld bis zum 20. August, auch um Staatsanleihen im Wert von 3,2 Milliarden Euro auszulösen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×