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03.12.2016

00:20 Uhr

Griechenland

Schäuble will sein Geld zurück

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat einem Medienbericht zufolge seine Ablehnung eines größeren Schuldenerlasses für Griechenland bekräftigt.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) spricht am 30.11.2016 beim feierlichen Auftakt der deutschen G20-Präsidentschaft 2017 in Berlin. Seine starre Haltung zur Schuldenfrage Griechenlands bringt ihm viel Kritik ein. dpa

Auftakt der deutschen G20-Präsidentschaft 2017

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) spricht am 30.11.2016 beim feierlichen Auftakt der deutschen G20-Präsidentschaft 2017 in Berlin. Seine starre Haltung zur Schuldenfrage Griechenlands bringt ihm viel Kritik ein.

BerlinKein Pardon für Griechenland. Der Rettungsfonds ESM arbeite an der Umsetzung kurzfristiger Maßnahmen wie einer Verlängerung der Laufzeiten und Zinserleichterungen, berichtete die „Rheinische Post“ (Samstagausgabe) vorab unter Berufung auf eine Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Linken-Fraktion. „Mittelfristig soll und kann erst nach der vollständigen Umsetzung des Programms im Jahr 2018 entschieden werden, ob und inwieweit weitere Maßnahmen notwendig sind, weil erst dann zuverlässiger der weitere Bruttofinanzbedarf Griechenlands eingeschätzt werden kann.“

Damit bleibt Schäuble auch im Streit mit dem Internationalen Währungsfonds über einen Schuldenerlass hart. Am Montag kommen in Brüssel die Finanzminister der Euro-Zone zu einer möglicherweise entscheidenden Sitzung in der Frage zusammen. Der IWF hat bisher nicht entschieden, ob er sich an der weiteren Finanzierung Griechenlands beteiligt. Er hatte im Mai erhebliche Schuldenerleichterungen durch die Europäer zur Bedingung dafür gemacht, dass er an Bord bleibt. Die IWF-Beteiligung spielt auch eine Rolle, weil der Bundestag dem jetzigen Hilfsprogramm nur unter der Bedingung zustimmte, dass sich der Fonds beteiligt.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Peer Kabus

05.12.2016, 15:16 Uhr

Tolle Überschrift!

Wo Schäuble „sein Geld“ wieder haben will, dazu findet sich leider nichts in diesem vor Neuem strotzenden Artikel.

Wüsste wirklich zu gerne, ob Schäuble wirklich „eigenes Geld“ eingesetzt hat, dass er jetzt wiederhaben will.

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