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27.08.2012

06:16 Uhr

Griechenland

Westerwelle kritisiert Forderungen nach Euro-Austritt

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) ist gegen Spekulationen über einen Euro-Austritt Griechenlands und hat Forderungen aus der CSU nach einem Austritt Athens aus der Euro-Zone als „töricht“ kritisiert.

Außenminister Guido Westerwelle. dpa

Außenminister Guido Westerwelle.

Berlin/DüsseldorfAußenminister Guido Westerwelle (FDP) hält Forderungen nach einem Euro-Austritt Griechenlands für voreingenommen. "Mit dem Bedienen von Vorurteilen wird man unserer Verantwortung für Europa und den Euro nicht gerecht", sagte Westerwelle der Düsseldorfer "Rheinischen Post". CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hatte am Wochenende gesagt, am Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone führe kein Weg vorbei.

Westerwelle nannte es töricht, dem Bericht der Troika aus EU, EZB und Internationalem Währungsfonds über die Fortschritte Athens bei der Umsetzung der Reformen vorzugreifen. "Der griechische Ministerpräsident hat in Berlin und Paris klargestellt, dass Griechenland seine Verpflichtungen einhalten will", sagte er. "Jetzt kommt es entscheidend darauf an, dass diesen entschlossenen Worten ebenso konsequente Taten folgen."

Weiter hieß es in der "Rheinischen Post" unter Berufung auf einen mit den Vorgängen vertrauten EU-Diplomaten, dass die Troika ihren Abschlussbericht zu den Reformfortschritten des Landes "frühestens Anfang Oktober" vorlegen werde. Grund seien Privatisierungsbestrebungen der griechischen Regierung, die wahrscheinlich erst im September umgesetzt werden könnten.

Der Bericht ist Grundlage für die Entscheidung, ob Griechenland aus seinem zweiten Hilfspaket eine weitere Tranche von 31,5 Milliarden Euro erhält. Ohne das Geld droht dem Land die Pleite. Die Regierung in Athen arbeitet derzeit an einem neuen Sparpaket von mindestens 11,5 Milliarden Euro, das Voraussetzung für die Hilfe ist.


Kommentare (14)

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27.08.2012, 02:33 Uhr

tritt ab, Trottel ... unglaublich !!

golfer

27.08.2012, 04:19 Uhr

Die FDP dreht sich , wie die Fahne im Wind;man kann sich auf keine Aussage verlassen!!! hoffentlich stürzt sie bei der nächsten Bundestagswahl ab!!

Spartakus

27.08.2012, 05:53 Uhr

Ein Volk wird versklavt!
Die Exportgier der Industrieländer und deren Großkonzerne, durch Bestechung von korrupten Regierungen und Regierungsmitgliedern Griechenlands und mit der Mittäterschaft von deutschen und französischen Banken, hat zu dieser Überschuldung geführt.
Jetzt wird ein ganzes Volk versklavt, während die korrupte griechische Regierungsmitglieder und unsere Bankmanager, die Verantwortliche von Siemens, Mercedes, Krauss-Maffei, Ferrostaal, Dassault, etc., etc., unbestraft, ein Leben in Luxus und Überfluss genießen können. βεντέτα
Ihr Völker der Welt, ihr Völker in Amerika, in England, in Russland, in China, in Frankreich, in Italien! Schaut auf dieses Volk und erkennt, daß ihr dieses Land und dieses Volk nicht preisgeben dürft und nicht preisgeben könnt!
Es gibt nur eine Möglichkeit für uns alle: gemeinsam so lange zusammenzustehen, bis dieser Kampf gewonnen, bis dieser Kampf endlich durch den Sieg über die Feinde, durch den Sieg über die Macht der Finsternis besiegelt ist.

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