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16.12.2013

16:44 Uhr

Große Koalition

An die Arbeit!

VonStefan Kaufmann, Jan Mallien, Nils Rüdel

Die Regierung steht – jetzt muss sie liefern. Von der Energiewende bis hin zur Arbeitsmarktpolitik gibt es viel zu tun. Handelsblatt Online analysiert, was die Knackpunkte für das Kabinett von Merkel und Gabriel sind.

An die Stifte, fertig, los!

Merkel, Seehofer und Gabriel unterzeichnen für Schwarz-Rot

An die Stifte, fertig, los!: Merkel, Seehofer und Gabriel unterzeichnen für Schwarz-Rot

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DüsseldorfEs hat so lange gedauert wie noch nie: Fast auf den Tag drei Monate sind seit der Bundestagswahl bis zur Regierungsbildung vergangen. Mit der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags von Union und SPD kann nun endlich regiert werden.

Vor der Regierung liegen wichtige Entscheidungen. Das Kabinett um Merkel und Gabriel muss die Energiewende retten und die Wirtschaft in der Euro-Zone auf Kurs bringen.

Das künftige schwarz-rote Kabinett

Neuer Kanzleramtschef

Die CDU stellt mit Angela Merkel die Bundeskanzlerin, die SPD mit Sigmar Gabriel den Vizekanzler. Chef des Bundeskanzleramtes soll der bisherige Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) werden.

Die CDU-Minister

Innen: Thomas de Maizière (59) – Finanzen: Wolfgang Schäuble (71) – Verteidigung: Ursula von der Leyen (55) – Gesundheit: Hermann Gröhe (52) – Bildung und Forschung: Johanna Wanka (62).

Die CSU-Minister

Verkehr/digitale Infrastruktur: Alexander Dobrindt (43) – Ernährung/Landwirtschaft (CSU): Hans-Peter Friedrich (56) – Wirtschaftliche Zusammenarbeit/Entwicklung (CSU): Gerd Müller (58).

Die SPD-Minister

Wirtschaft und Energie: Sigmar Gabriel (54) – Auswärtiges Amt: Frank-Walter Steinmeier (57) – Arbeit und Soziales: Andrea Nahles (43) – Justiz und Verbraucherschutz: Heiko Maas (47) – Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Manuela Schwesig (39) – Umwelt, Naturschutz, Bau, Reaktorsicherheit: Barbara Hendricks (61).

Staatsminister im Kanzleramt

Kultur und Medien (CDU): voraussichtlich Monika Grütters (51) – Staatsminister bei der Bundeskanzlerin (CDU): noch offen – Migration, Flüchtlinge und Integration (SPD): Aydan Özoguz (46).

Außerdem hat sich die Regierung einschneidende Reformen am Arbeitsmarkt vorgenommen. Dies sind nur einige Beispiele. Handelsblatt Online analysiert, was der neuen Regierung in den kommenden vier Jahren bevorsteht.

Kommentare (3)

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Cassandra

16.12.2013, 17:47 Uhr

... den Geldhahn zusammen mit der EZB noch weiter aufdrehen - die "harte" Arbeit wird dann darin bestehen, für diese angehäuften Schuldsinnfluten den Bürger bezahlen zu lassen, ohne dass sich dieser allzusehr wehrt (bzw. noch wehren kann).

Alternativlos und mit allen Mitteln wird die Freiheit, Selbstbestimmung und demokratische Rechte eingeschränkt und am Ende völlig zu Grabe getragen. Hauptsache ist, dass der Machterhalt, der die Posten sichert, gewährleistet ist und dass der glänzend funktionierendem Umverteilungsmechanismus der moderne Schuldsklaverei des Konsum- und Arbeitsmastviehs weiterläuft.

Account gelöscht!

17.12.2013, 19:04 Uhr

Aha! Man merkt, daß wir eine neue Regierung haben. Ab sofort muß wohl jeder Beitrag erst von allerhöchster Stelle genehmigt werden...?!

Account gelöscht!

20.12.2013, 19:10 Uhr

Hoffentlich fangen diese korinthenkacker, die 3Monate für einen Koalitionsvertrag benötigen, nicht an. Umverteilung und neue regelungswut erwarten uns. Und schãuble wird weiterhin in EU - Angelegenheit en regelmäßig umkippen, wie gestern bei der zur bakenrettung. Frohe weihnachten

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