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09.01.2014

10:20 Uhr

Große Koalition

Nahles will schnelle Schritte bei Rente

Sie will rasch ran: Arbeitsministerin Andrea Nahles kündigt an, Mütterrente, Rente ab 63 und Änderungen bei Erwerbsminderung gleich in einem Gesetzespaket auf den Weg bringen zu wollen. Unternehmer sehen das kritisch.

Frisch voran: Andrea Nahles will in Sachen Rente schnell Nägel mit Köpfen machen und geplante Reformen auf den Weg bringen. dpa

Frisch voran: Andrea Nahles will in Sachen Rente schnell Nägel mit Köpfen machen und geplante Reformen auf den Weg bringen.

BerlinArbeitsministerin Andrea Nahles will einem Zeitungsbericht zufolge noch im Januar einen Gesetzentwurf für die beschlossenen Reformen im Rentensystem vorlegen. Die „Rheinische Post“ berichtete am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise, die SPD-Politikerin wolle die drei großen Vorhaben – Erhöhung der Mütterrente, abschlagsfreie Rente ab 63 Jahre und Verbesserungen für Erwerbsminderungsrentner – in ein Gesetzespaket packen. Das Kabinett werde sich damit voraussichtlich im Februar befassen. Alle drei Reformteile sollen zum 1. Juli 2014 in Kraft treten.

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer erneuerte seine Kritik an den Rentenplänen der neuen Regierung. „Die abschlagsfreie Rente mit 63 würde die schrittweise Einführung der Rente mit 67 in weiten Teilen aushebeln“, sagte er dem „Handelsblatt“. Die Belastung der Rentenversicherung wäre in den nächsten Jahren ähnlich hoch wie die Entlastung durch die Rente mit 67. „Wenn künftig auch Zeiten der Arbeitslosigkeit dazu berechtigen sollen, früher die volle Rente zu beziehen, wird ein weiteres Feld für Frühverrentungen geschaffen“, warnte er. Dabei seien die Arbeitgeber angesichts von Fachkräftemangel durch die Alterung der Gesamtbevölkerung immer mehr auf die Beschäftigung Älterer angewiesen.

Von

rtr

Kommentare (5)

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influ

09.01.2014, 10:53 Uhr

Man verbessere mich aber muss man nicht arbeiten um Beiträge zu zahlen?
Wieso sollen denn dann Zeiten in denen man arbeitslos war angerechnet werden?

Account gelöscht!

09.01.2014, 11:20 Uhr

@ influ,
Leistung in Relation zur Beitragszahlung - das war einmal vor langer, sehr langer Zeit.
Da bei den Politikern die Pension als Manna von Himmel fällt (über zwei Billionen Staatsschulden) soll das jetzt wohl für eine weitere Klientel gelten.
Bei der mathematischen Logik muss in beiden Fällen der Verstand vorher ausgeschaltet werden - was offensichtlich in den Schaltstellen der Politik sehr leicht fällt.

Account gelöscht!

09.01.2014, 11:21 Uhr

Bei den Linken geht das. Schnell den Mittelstand enteignen, dann ist genug Geld da.

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