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07.09.2013

13:53 Uhr

Grüne wollen kämpfen

„Wir drehen auf, und wir drehen das“

Die Grünen wollen den schlechten Umfragewerten trotzen. Mit standhaftem Kurs und einer Schippe mehr Kampf soll der jüngste Negativtrend bei Umfragewerten gedreht werden.

schlechte Umfragewerte

Die Grünen kämpfen bis zum Schluss

schlechte Umfragewerte: Die Grünen kämpfen bis zum Schluss

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BambergDie Grünen wollen mit unverändertem Kurs, aber verstärktem Einsatz ihren jüngsten Negativtrend im Bundestagswahlkampf drehen. „Wir haben die Umfragewerte gesehen, wir nehmen sie zur Kenntnis“, sagte Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt auf einem kleinen Parteitag am Samstag in Bamberg. „Wir legen noch einmal eine kräftige Schippe drauf. Es lohnt sich zu kämpfen.“

Die Grünen sind in jüngsten Umfragen - sowohl im ARD-„Deutschlandtrend“ als auch im ZDF-„Politbarometer“ - auf 10 Prozent gefallen, den schlechtesten Werte in dieser Legislaturperiode.

„Wir drehen auf, und wir drehen das“, sagte Göring-Eckardt. Zentrales Thema sei die Energiewende, die die Bundesregierung schlecht manage: „Statt den schwarz-gelben Laienschauspielern weiter zuzusehen, müssen jetzt die Profis ran.“ Die Grünen seien auch keine Verbotspartei - es gebe aber Verbote, die sie gern einführen wollten, etwa das von Sportwaffen in Privathaushalten. Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke meinte, rund 60 Prozent der Wähler seien unentschieden.

Die bayerische Spitzenkandidatin Margarete Bause sagte: „Der schwarz-gelben Aufgeblasenheit kann und muss man die Luft rauslassen.“ In Bayern wird am 15. September ein neuer Landtag gewählt, in Hessen am 22. September zusammen mit der Bundestagswahl. Der hessische Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir meinte: „Wenn einer keine Erfolge vorzuweisen hat, dann endet das unweigerlich mit der Abwahl.“

 

Von

dpa

Kommentare (34)

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Account gelöscht!

07.09.2013, 14:29 Uhr

Gegen die Grünen muß man eigenlich nicht mehr viel sagen - das erledigen sie alles selber. Die scheinheilige Fassade bröckelt zusehens....

Frei

07.09.2013, 14:33 Uhr

Neulich bei mir im Rätselheft:
Frage: Englischer Ausdruck für Grünwähler?


Lösung: "Dhimmi-in-waiting"

Wolfsfreund

07.09.2013, 14:45 Uhr

„Statt den schwarz-gelben Laienschauspielern weiter zuzusehen, müssen jetzt die Profis ran.“ Die Grünen seien auch keine Verbotspartei - es gebe aber Verbote, die sie gern einführen wollten, etwa das von Sportwaffen in Privathaushalten."
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Ach Du meine Güte! "Wir sind keine Verbotspartei", aber im gleichen Atemzug Verbote fordern.

Und Profis? Tolle Profis: Abgebrochene Theologie- und Theaterstudentinnen, Dauerstudentinnen von nutzlosen Orchideenfächern, Sonderschullehrer, Sozialwirte, Taxifahrer, abgebrochene Lehren, Philosophen, überhaupt nichts gelernt. Und so was will eine Industrienation führen!?
Heilig's Blechle, da sind die richtigen "Experten" ja versammelt. Diese Nullen dürften bei mir nicht mal den Entwickler ansetzen, weil das naturwissenschaftlich-technisch ein paar Nummern zu hoch wäre. Nicht einmal Naturschutz "können" diese GrünInnen, wenn man die Folgen des irrsinnigen EEG für die Natur sieht!
Experten sind die höchstens im Atomhysterieschüren, Päderastenverstehen, Industriegesellschaftruinieren, Multikultiimportieren oder eben Verbieten, Bevormunden und Gängeln. Je eher sie auf dem Müllhaufen der Geschichte verschwinden, desto besser für dieses Land.

Sorry, daß ich dermaßen deutlich werde, aber "Profis"? Also wirklich, da stellen sich mir die Nackenhaare hoch und der Puls geht auf 180!
Grüne runter auf unter 5%! Alternativlos! Für unser Land!

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