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02.04.2014

10:55 Uhr

Grünen-Finanzexpertin Andreae

„Umschichten, Subventionen abbauen“

ExklusivNoch im Wahlkampf wollten die Grünen bei Bürgern und Unternehmen mehr Geld einsammeln. Nun fordert Grünen-Finanzexpertin Kerstin Andreae „die Leistungsfähigkeit der Unternehmen stärker in den Blick zu nehmen“.

Kerstin Andreae, die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. dpa

Kerstin Andreae, die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

BerlinDie stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Kerstin Andreae, fordert eine steuerpolitische Kurskorrektur ihrer Partei: „Es ist an der Zeit, dass Grüne über Steuerpolitik diskutieren“, sagte sie dem Handelsblatt (Mittwochausgabe). Andreae fordert ein Umdenken: „Höhere Steuern sind nicht das Gebot der Stunde, denn Deutschland steht gut da, die Wirtschaft brummt wieder und die Steuerquellen sprudeln.“

Die Grünen müssten „der Großen Koalition auf die Finger klopfen, wenn diese das Geld der Bürger zum Fenster hinauswirft“. Auch für grüne Ausgabenwünsche gelte: „Nicht alles was wünschenswert ist, ist auch finanzierbar“. Statt mehr Geld bei Bürgern und Unternehmen einzusammeln, müsse man „einsparen, umschichten und systematisch Subventionen abbauen.“


Das Wahlprogramm der Grünen bei der Bundestagswahl 2013 sah nicht nur einen höheren Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer vor, sondern auch die Anhebung der Erbschaftsteuer, eine zeitlich begrenzte Vermögensabgabe und anschließende Vermögensteuer. Andreae fordert nun, die Grünen müssten endlich „die Leistungsfähigkeit der Unternehmen stärker in den Blick nehmen. Daher sei es an der Zeit, „sich zwischen den Konzepten für Vermögen- oder Erbschaftsteuer zu entscheiden, und insbesondere bei der Vermögensabgabe die Befürchtungen des Mittelstands ernstzunehmen“, sagte die Trägerin des Mittelstandspreises 2013.

Auch bei der kalten Progression will Andreae nicht nur eine Aufstockung des Steuerfreibetrags auf 8.500 Euro, sondern eine Abflachung des Steuertarifs – gegenfinanziert durch einen höheren Spitzensteuersatz. Denn gerade bei kleinen Einkommen „bleiben von einem Euro derzeit keine 50 Cent übrig“. Das sei umso nötiger, da Durchschnittsverdiener wie Busfahrer oder Krankenschwestern künftig zusätzlich höhere Lasten bei Rente, Krankenversicherung und Pflege tragen müssten.

Von

bag

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

02.04.2014, 11:20 Uhr

wärs nicht besser die dame kümmert sich um den kauf von schuhen?

Account gelöscht!

02.04.2014, 11:26 Uhr

Nur die "Ansichten" einer Sekte
Über flüssig sich zu so etwas zu äußern, überflüssig wie Sekte selber.

Account gelöscht!

02.04.2014, 11:26 Uhr

Gerade die Grünen brauchen ihren heuchlerischen und verlogenen Mund aufmachen, wenn es um das Wohl der Gesellschaft geht!
Das EEG und die damit verbundene Abzocke der sog. Erneuerbaren Energie Haie am deutschen Bürger war und ist die Erfindung der Grünen.
Durch das Grüne EEG und die grün-rote-schwarze Energiewende wird das deutsche Volk mit Zwangsabgaben und Steuererhöhungen ausgepresst. Der Nutzen der Energiewende = Null bzw. NEGATIV!
Höhere Kohleverstromung, Höhere Stromkosten, Vernichtung von wirtschaftlichen Arbeitsplätzen im marktwirtschaftlichen Kraftwerks- und Industriebereich, Mehr CO2 Ausstoss, Mehr Natur- und Umweltzerstörung (Windmühlen, Solarparks, Trassenbau, Faulgasbehälter), massiver Anbau von Energie-Mono-Plfanzen Kulturen usw. usw.
Die Energiewende / EEG ist das genau Gegenteil der "Grünen Ökologie"! Jeder Kraftwerkmixpark (Kohle, Gas und Uran) ist umwelt- und naturschonender als diese sog. Erneuerbaren Energieerzeuger von Windmühlen, Solarplatten und Faulgasbehälter. Und Marktwirtschaftlicher und damit bezahlbarer ist ein Kraftwerkmixpark (Kohle, Gas und Uran) gegenüber den sog. Erneuerbaren Energien, so oder so.

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