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25.08.2012

09:33 Uhr

Guido Westerwelle

Kein Mobbing gegen Griechenland

Schluss mit der Hetzjagd: Guido Westerwelle kritisiert die CSU wegen ihrer permanenten Forderungen nach einem Austritt Griechenlands - seine Kritik richtet sich vor allem gegen einen Politiker.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle bei einer Rede. dpa

Bundesaußenminister Guido Westerwelle bei einer Rede.

OsloAußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die Äußerungen aus der CSU zu Griechenland mit scharfen Worten verurteilt. Es sei falsch, vor dem Bericht der Troika ohne ausreichende Faktenlage über Griechenland zu urteilen, sagte Westerwelle am Samstag in Oslo. "Das Mobbing gegen einzelne Euroländer aus parteipolitischem Kalkül muss aufhören", betonte der FDP-Politiker.

Westerwelle reagierte damit auf CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt, der der „Bild am Sonntag“ gesagt hatte, an einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone führe aus seiner Sicht kein Weg vorbei.

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hatte in einem Interview der "Bild am Sonntag" gesagt, er sehe "Griechenland 2013 außerhalb der Eurozone". Er sagte dies wenige Stunden nachdem Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beteuert hatte, sie kenne niemanden in der Koalition, der nicht wolle, dass Griechenland Teil der Eurozone bleibt.

Merkel hatte am Freitag beim Besuch von Griechenlands Regierungschef Antonis Samaras ebenfalls gesagt, sie wolle keine Entscheidungen treffen, bevor der für Mitte September erwartete Bericht vorliegt, den die Troika aus EU, EZB und Internationalem Währungsfonds über Griechenland erstellen will.


Kommentare (4)

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Account gelöscht!

25.08.2012, 11:15 Uhr

Mir war schon immer klar, das einige in Bayern sowieso viel "schlauer" sind als der Rest der Welt.
Nachdem man sich selbst 40 Jahre mit Hilfe der deutschen Gemeinschaft von einem Agrarland in eine Industrieregion entwickelt hat, muß das einfach so sein. Das ist so wie jemand der 40 Jahre Aufstocker war, nun alle Aufstocker aus der Sozialhilfe werfen will, statt Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.
Natürlich hat Griechenland selbst schuld, aber das macht ein solches Bild nicht wirklich besser, zumal man dazu noch selbst so seine Bankenrettungen finanzieren muß. Aber das vergessen wir mal lieber alles, Hauptsache die Onanie stimmt.

Bruno02

25.08.2012, 12:38 Uhr

Herr Westerwelle setzen Sie endlich mal die Demokratie in unserem Land durch!
Weit über 50 % der Bevölkerung wollen Griechenland (wegen Lug und Trug)nicht mehr ünterstützen.
Fazit: Volksabstimmung. Wollen Sie (auch die Politiker)aber nicht,da diese dann öffentlich über Ihre Fehlentscheidungen erfahren. Und wer möchte das schon.

gut-so

25.08.2012, 14:29 Uhr

Westerwelle distanziert sich damit auch von den Aussagen Röslers und entzieht diesem damit ein weiteres Stück sicheren Boden.

Auch wenn ich kein Freund der FDP bin, muss ich Westerwelle recht geben und hoffen, dass es diesen unsäglichen Rösler bald ablöst.

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