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12.01.2010

16:06 Uhr

„Guter Kompromiss“

Länder erleichtert nach Impfstoff-Deal

Statt 50 Millionen Dosen Grippe-Impfstoff müssen die Bundesländer nach den Verhandlungen mit Glaxo-SmithKline nur 34 Millionen abnehmen und sparen einen dreistelligen Millionenbetrag. Dennoch dürften die Länder am Ende dank der Impfmüdigkeit auf einem Großteil des Serums sitzenbleiben.

Pandemrix-Impfstoff: Länder sparen 133 Millionen Euro. dpa

Pandemrix-Impfstoff: Länder sparen 133 Millionen Euro.

HB HANNOVER. Die Reduzierung des Schweinegrippe-Impfstoffes für die Bundesländer hat Niedersachsens Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) als "guten Kompromiss" bezeichnet.

Statt der ursprünglich bestellten 50 Millionen Impfstoff-Dosen müssten die Länder nur 34 Millionen abnehmen, berichtete sie am Dienstag in Hannover. Die Bundesländer sparen damit 133,3 Millionen Euro. Die Verhandlungen mit dem Pharmahersteller Glaxo Smith Kline bezeichnete Ross-Luttmann als sehr hart, aber fair. Niedersachsen hat derzeit den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz.

Die Länder befürchteten, auf einem Großteil der bestellten Impfstoff-Menge sitzen zu bleiben. Es lassen sich weniger Menschen gegen die Schweinegrippe impfen als erwartet. Zudem reicht anders als zunächst vorgesehen eine Einmal-Impfung aus, so dass auch nach der Reduzierung noch zu viel Impfstoff vorhanden ist.

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