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07.01.2015

19:04 Uhr

Hackerangriff

Internetseite von Angela Merkel lahmgelegt

Ukrainische Hacker haben die Internetseiten von Angela Merkel und des Bundestags lahmgelegt. Die Attacke steht wohl im Zusammenhang mit dem Besuch des ukrainischen Ministerpräsidenten. Auch die CDU-Seite wurde blockiert.

Die Internetseite von Angela Merkel war am Mittwoch zeitweise nicht zu erreichen. dpa

Die Internetseite von Angela Merkel war am Mittwoch zeitweise nicht zu erreichen.

BerlinDie Internetseite des Bundes-CDU ist von anonymen Computer-Hackern zeitweise lahmgelegt worden. „Es gibt eine Attacke auf den Internetserver der CDU Deutschlands“, erklärte die Parteizentrale am Mittwochabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der Netzbetreiber der Partei arbeite an dem Problem. „Solche Attacken kommen immer wieder mal vor“, hieß es weiter.

Zuvor wurden auch die Internetseiten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und des Bundestags blockiert. Zu der Attacke bekannte sich eine prorussische Hackergruppe aus der Ukraine namens Cyberberkut. Sie begründete ihren Cyberangriff mit der Unterstützung Deutschlands für den ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk, der am Nachmittag in Berlin Bundespräsident Joachim Gauck besuchen wollte.

Cyberberkut erklärte, Jazenjuk wolle in Berlin neue Gelder erbitten, um damit den bewaffneten Konflikt in der Ostukraine fortzusetzen. Deutschland dürfe aber keine politische und finanzielle Unterstützung leisten für das „kriminelle Regime in Kiew“, das einen blutigen Bürgerkrieg entfesselt habe.

Regierungssprecher Steffen Seibert sagte: „Ich kann sagen, dass seit etwa 10 Uhr die vom Bundespresseamt betriebenen Internetauftritte (...) zeitweise nicht erreichbar sind.“ Das Rechenzentrum des Dienstleisters stehe „unter einem schweren Angriff“, verursacht offensichtlich durch eine Vielzahl externer Anfragen.

Ziel sei wohl, das System gezielt zu überlasten, sagte Seibert. „Es sind Gegenmaßnahmen eingeleitet“. Einzelheiten könne zu dem Angriff er noch nicht mitteilen. Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik sei eingeschaltet worden. Merkels Sprecher sagte, er stufe das „als ziemlich schweren Angriff“ ein.

Von

dpa

Kommentare (16)

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Frau Margrit Steer

07.01.2015, 12:55 Uhr

Dieser wolle neue Gelder, um damit den Konflikt in der Ost-Ukraine fortzusetzen.
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Tut mir lied, das sagen zu müssen, abe heir haben die Hacker völlig Recht.
Es kann nun gar nicht angehen, dass die Kanlerin noch die Kriegslust des ukrain. Staatspräsidenten finanziert mit deutschn Steuergeld

Herr Ercole Domenico

07.01.2015, 12:55 Uhr

Wie denn das, die Internetseite von Angela Merkel, die selbsternannte Freundin der Ukraine, lahmgelegt?
Wo bleibt die Dankbarkeit?

Herr Teito Klein

07.01.2015, 13:09 Uhr

Hackerangriff auf Merkel
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Das geht nunmal garnicht! Merkel ist doch eine Freundin von Warlord Putin und unterstützt die "Volkswehr" in "Neurussland".
Wie können dann russische (Ostukrainische) Hacker die Seite von Merkel lahmlegen? Das ist gemein!
Sie ist gegen eine Aufnahme der Ukraine in die Nato und EU und liefert auch keine Waffen an die Ukraine.

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