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26.02.2015

11:50 Uhr

Hartz-IV-Aufstocker

Bundesagentur sieht Millioneneinsparungen durch Mindestlohn

Millionen-Einsparungen durch den Mindestlohn, das erwartet die Bundesagentur in den kommenden Jahren. Allein bei alleinlebenden Hartz IV-Empfängern gebe es ein Einsparungspotenzial von bis zu 900 Millionen Euro.

Ein Mann in der Bundesagentur für Arbeit hinter einem Schreibtisch: Die Bundesagentur setzt große Hoffnungen in den Mindestlohn. dpa

Bundesagentur für Arbeit

Ein Mann in der Bundesagentur für Arbeit hinter einem Schreibtisch: Die Bundesagentur setzt große Hoffnungen in den Mindestlohn.

NürnbergDie Bundesagentur für Arbeit (BA) erwartet als Folge der neuen Mindestlohnregelung Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe. Nach vorläufigen Berechnungen sei bei den Ausgaben für alleinlebende Hartz IV-Empfänger mit einer Vollzeitstelle jährlich mit 600 Millionen bis 900 Millionen Euro weniger zu rechnen, sagte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt am Donnerstag in Nürnberg. Diese Gruppe der sogenannten Aufstocker benötige künftig deutlich weniger Arbeitslosengeld II zusätzlich zu ihrem Lohn.

Weitere Auswirkungen des zu Jahresbeginn eingeführten Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde erwartet Alt nicht. Zwar sei es für eine erste Bilanz noch zu früh, betonte er. „Aber eines kann man schon jetzt sagen: Für die Horrorprognosen des Münchner Ifo-Instituts, das mit dem Mindestlohn eine Million Arbeitsplätze verloren gehen, gibt es bislang keine Hinweise.“

Von

dpa

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