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28.08.2015

08:50 Uhr

Hasskommentare im Netz

Facebook gibt Fehler zu

Facebook hat Fehler im Umgang mit rassistischen Kommentaren in seinem Netzwerk eingeräumt. Für das Löschen seien Teams im Ausland zuständig, die nicht nach solchen Kommentaren suchten. Das sei „bedauerlich“.

Rassistische Kommentare auf Facebook werden zu selten gelöscht, das Unternehmen hat Fehler im Umgang mit solchen Kommentaren eingeräumt. dpa

Facebook

Rassistische Kommentare auf Facebook werden zu selten gelöscht, das Unternehmen hat Fehler im Umgang mit solchen Kommentaren eingeräumt.

BerlinFacebook Deutschland hat nach einem Bericht des „Mannheimer Morgen“ Fehler bei der Löschung von rassistischen Inhalten eingeräumt. „Es ist bedauerlich, dass gelegentlich Fehler gemacht werden. Wir wissen, dass dies frustrierend sein kann“, sagte ein Sprecher der Zeitung (Freitag). Er räumte ein, dass für das Löschen von rassistischen Inhalten nicht die deutschen Mitarbeiter zuständig seien, sondern Teams im Ausland. Diese suchten nicht gezielt nach Einträgen mit fremdenfeindlichem Inhalt.

Im Zusammenhang mit den fremdenfeindlichen Angriffen auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte hatte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) das Online-Netzwerk aufgefordert, die Verbreitung von Hassbotschaften durch Nutzer zu stoppen. Auf seine Einladung zum Gespräch reagierte das Unternehmen positiv.

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Justizminister Maas will härter gegen rassistische und fremdenfeindliche Kommentare auf Facebook vorgehen. Die SPD-Riege um Vizekanzler Gabriel und Fraktionschef Oppermann lobt den Vorstoß, ein Medienrechtler übt Kritik.

An einem Austausch mit Maas darüber, was Gesellschaft, Unternehmen und Politik gemeinsam gegen die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland tun könnten, sei Facebook sehr interessiert, teilte das Online-Netzwerk mit.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Torsten Seemann

28.08.2015, 13:07 Uhr

Das Einzigste was wirklich massiv bedauerlich ist - ist die Tatsache, dass das verbreiten von Meinungen exorbitant eingeschränkt wird.

Völlig egal wer was sagt - jeder muss seine Meinung verbreiten können!
Ob das jemandem gefällt oder nicht.

Sobald Meinungen einseitig aufoktroyiert werden, ist die freie Meinungsäußerung schon im Ansatz negiert und es ist lediglich eine diktatorische Farce.

Die einseitige Berichterstattung der üblichen Versager-Presse, ist offenkundig - und nun sollen die Medien wo sich jeder frei verbreiten konnte, reguliert werden - ein absoluter Skandal !!!

Gibt es nur noch Primitiv-Gehirne, die nicht mehr selbständig fähig sind zu erkennen, was derartige Reglementierung bedeutet?!





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