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Heiner Geißler – ein Politikerleben in Bildern

Taktgeber, Modernisierer, Schlichter

Die CDU hat ihren gestorbenen früheren Generalsekretär Heiner Geißler als „einen der ganz Großen“ gewürdigt. Geißler prägte aber nicht nur seine eigene Partei über viele Jahre, bis zuletzt meldete er sich häufig zu Wort.

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Heiner Geißler war von 1967 bis 1977 Sozialminister in Rheinland-Pfalz. Zunächst unter Ministerpräsident Peter Altmaier, später unter Helmut Kohl. Das Bild zeigt Kohls Landesregierung von 1969, Geißler ist in der oberen Reihe der Dritte von links. dpa

Sozialminister in Rheinland-Pfalz

Heiner Geißler war von 1967 bis 1977 Sozialminister in Rheinland-Pfalz. Zunächst unter Ministerpräsident Peter Altmaier, später unter Helmut Kohl. Das Bild zeigt Kohls Landesregierung von 1969, Geißler ist in der oberen Reihe der Dritte von links.

Bild: dpa

Geißler wurde während des Bundesparteitages der CDU 1977 in der Düsseldorfer Stadthalle zum Generalsekretär seiner Partei gewählt. Dieses Amt behielt der stets streitbare Jesuitenschüler bis 1989. Er galt als Modernisierer der Union. dpa

CDU-Generalsekretär

Geißler wurde während des Bundesparteitages der CDU 1977 in der Düsseldorfer Stadthalle zum Generalsekretär seiner Partei gewählt. Dieses Amt behielt der stets streitbare Jesuitenschüler bis 1989. Er galt als Modernisierer der Union.

Bild: dpa

Der damalige Bundesfamilienminister Heiner Geißler lässt es sich bei der Eröffnung der Musikmesse am 4. Februar 1984 in Frankfurt am Main nicht nehmen, persönlich ein paar Takte auf dem Schlagzeug zu spielen. Als Familienminister führte Geißler unter anderem ein Erziehungsgeld ein. dpa

Showtalent

Der damalige Bundesfamilienminister Heiner Geißler lässt es sich bei der Eröffnung der Musikmesse am 4. Februar 1984 in Frankfurt am Main nicht nehmen, persönlich ein paar Takte auf dem Schlagzeug zu spielen. Als Familienminister führte Geißler unter anderem ein Erziehungsgeld ein.

Bild: dpa

Der damalige Generalsekretär der CDU, Heiner Geißler, im Gespräch mit Reporterin Carmen Thomas (r) am 20. Februar 1986 in Aachen. Geißler war kurz zuvor mit einem Farbbeutel beworfen worden, als er auf dem Markt in Aachen-Burscheid in der öffentlichen Sendung „Hallo Ü-Wagen“ an einer Diskussion zum Thema „Ärzte gegen den Atomkrieg – was halten Sie davon?“ teilgenommen hatte. dpa

Farbbeutel-Attacke

Der damalige Generalsekretär der CDU, Heiner Geißler, im Gespräch mit Reporterin Carmen Thomas (r) am 20. Februar 1986 in Aachen. Geißler war kurz zuvor mit einem Farbbeutel beworfen worden, als er auf dem Markt in Aachen-Burscheid in der öffentlichen Sendung „Hallo Ü-Wagen“ an einer Diskussion zum Thema „Ärzte gegen den Atomkrieg – was halten Sie davon?“ teilgenommen hatte.

Bild: dpa

Als Generalsekretär war Geißler auch für diverse Wahlkampagnen für seine Partei verantwortlich. 1986 hieß die Kampagne wenig originell: „Weiter so, Deutschland.“ dpa

Wahlkämpfer Geißler

Als Generalsekretär war Geißler auch für diverse Wahlkampagnen für seine Partei verantwortlich. 1986 hieß die Kampagne wenig originell: „Weiter so, Deutschland.“

Bild: dpa

Seit Mitte der 1980er-Jahre geriet Geißler als CDU-Generalsekretär immer öfter mit Parteichef Helmut Kohl über die Rolle der Union in Streit. Das führte schließlich zum Bruch mit dem Kanzler. Auf dem Parteitag in Bremen 1989 musste Geißler zurücktreten. dpa

Niederlage

Seit Mitte der 1980er-Jahre geriet Geißler als CDU-Generalsekretär immer öfter mit Parteichef Helmut Kohl über die Rolle der Union in Streit. Das führte schließlich zum Bruch mit dem Kanzler. Auf dem Parteitag in Bremen 1989 musste Geißler zurücktreten.

Bild: dpa

Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Heiner Geißler nach einem Gleitschirmflug am 13. August 1991 bei Ruhpolding. Geißler trieb bis ins hohe Alter hinein Sport. dpa

Sportsmann

Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Heiner Geißler nach einem Gleitschirmflug am 13. August 1991 bei Ruhpolding. Geißler trieb bis ins hohe Alter hinein Sport.

Bild: dpa

Nach seiner Karriere in der Politik machte sich Geißler als Schlichter einen Namen. Das Bild zeigt ihn nach einem Spitzengespräch im Konflikt um die Lohnfortzahlung im Baugewerbe mit IG-Bau-Chef Klaus Wiesehügel, und Peter Huber, Vizepräsident des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes. Die IG Bau äußerte sich zum Tode Geißlers: „Die IG BAU trauert um Heiner Geißler. Die IG BAU ist ihm für sein großes Engagement, bei dem er die Interessen der Beschäftigten stets im Blick hatte, dankbar: Er war von 1998 bis 2004 Schlichter für das Bauhauptgewerbe.“ dpa

Erfolg als Schlichter

Nach seiner Karriere in der Politik machte sich Geißler als Schlichter einen Namen. Das Bild zeigt ihn nach einem Spitzengespräch im Konflikt um die Lohnfortzahlung im Baugewerbe mit IG-Bau-Chef Klaus Wiesehügel, und Peter Huber, Vizepräsident des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes. Die IG Bau äußerte sich zum Tode Geißlers: „Die IG BAU trauert um Heiner Geißler. Die IG BAU ist ihm für sein großes Engagement, bei dem er die Interessen der Beschäftigten stets im Blick hatte, dankbar: Er war von 1998 bis 2004 Schlichter für das Bauhauptgewerbe.“

Bild: dpa

Der Freizeitkletterer Heiner Geißler während eines Aufstiegs am 13. August 1995 bei Dahn in Rheinland-Pfalz. Geißler äußerte sich bis zuletzt zu aktuellen politischen Themen. Im Alter bezog er zunehmend linke Position, trat der globalisierungskritischen Organisation Attac bei und trat als sozialer Mahner auf Kirchentagen auf. dpa

Immer in Bewegung

Der Freizeitkletterer Heiner Geißler während eines Aufstiegs am 13. August 1995 bei Dahn in Rheinland-Pfalz. Geißler äußerte sich bis zuletzt zu aktuellen politischen Themen. Im Alter bezog er zunehmend linke Position, trat der globalisierungskritischen Organisation Attac bei und trat als sozialer Mahner auf Kirchentagen auf.

Bild: dpa

Letzter Erfolg als Schlichter:  Geißler war Vermittler zwischen Befürwortern und Gegnern des umstrittenen Bahnprojekts Stuttgart 21. Slogan der Projektgegner: „Oben bleiben!“ dpa

„Oben bleiben“

Letzter Erfolg als Schlichter: Geißler war Vermittler zwischen Befürwortern und Gegnern des umstrittenen Bahnprojekts Stuttgart 21. Slogan der Projektgegner: „Oben bleiben!“

Bild: dpa

Der Politiker Heiner Geißler war auch für immer mal für einen Spaß zu haben. Im Februar 2013 trug vor dem Narrengericht in Stockach in Baden-Württemberg die Narrenkappe. dpa

Mann mit Humor

Der Politiker Heiner Geißler war auch für immer mal für einen Spaß zu haben. Im Februar 2013 trug vor dem Narrengericht in Stockach in Baden-Württemberg die Narrenkappe.

Bild: dpa

Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) hat den verstorbenen Ex-CDU-Generalsekretär als Ausnahmepolitiker mit Weitblick, Scharfsinn und Redegewandtheit gewürdigt. „Er war ein Modernisierer und Brückenbauer“, erklärte Kauder am Dienstag in Berlin. Geißler habe die CDU und die Unionsfraktion „über Jahrzehnte geprägt wie nur wenige andere Politiker“. Reuters

Großer Verlust

Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) hat den verstorbenen Ex-CDU-Generalsekretär als Ausnahmepolitiker mit Weitblick, Scharfsinn und Redegewandtheit gewürdigt. „Er war ein Modernisierer und Brückenbauer“, erklärte Kauder am Dienstag in Berlin. Geißler habe die CDU und die Unionsfraktion „über Jahrzehnte geprägt wie nur wenige andere Politiker“.

Bild: Reuters

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