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05.01.2009

14:29 Uhr

Hessen

„Ypsilanti muss endlich Konsequenzen ziehen“

Nach der Rückzugsankündigung des hessischen SPD-Generalsekretärs Norbert Schmitt fordert die CDU die SPD-Chefin Andrea Ypsilanti zum Rücktritt auf. Der SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel schloss einen Rückzug Ypsilantis nach der Wahl nicht aus.

Unter Beschuss: Andrea Ypsilanti. Foto: Reuters Quelle: Reuters

Unter Beschuss: Andrea Ypsilanti. Foto: Reuters

HB WIESBADEN. „Frau Ypsilanti ist für das Desaster der letzten Monate verantwortlich und muss endlich Konsequenzen ziehen und zurücktreten“, sagte der Generalsekretär Michael Boddenberg am Montag in Wiesbaden.

„Während Leute wie Schmitt gehen, hält Frau Ypsilanti trotz des Wortbruchs und des schlimmen Umgangs der SPD-Führung mit den vier aufrechten SPD-Abgeordneten an ihren Funktionen als Fraktionsvorsitzende und Landesvorsitzende fest“, kritisierte der CDU-Politiker.

Schmitt hatte erklärt, er werde beim SPD-Landesparteitag Ende Februar nicht noch einmal für das Amt des Generalsekretärs kandidieren. Er gilt als Architekt des mittlerweile gescheiterten Bündnisses von SPD und Linken in Hessen.

Der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 18. Januar, Thorsten Schäfer-Gümbel, schloss einen Rückzug Ypsilantis nach der Wahl unterdessen nicht aus. Er schließe nichts aus, sagte er im Deutschlandradio Kultur. Die SPD erwarte „in Demut“ die Entscheidung der Wähler.

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