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28.01.2005

08:38 Uhr

Hochschulfinanzierung

Bulmahn plädiert für Schweizer Modell

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) hat sich sich dafür ausgesprochen, Studienplätze nach dem „Schweizer Kantonsmodell“ zu finanzieren, dass eine Finanzierung durch das Bundesland vorsieht, aus dem der Studierende stammt.

HB BERLIN. „Mehr Wettbewerb zwischen den Universitäten braucht faire Regeln“, sagte Bulmahn im Deutschlandradio. Für einen Studienplatz solle nicht das Standortland der Universität zahlen, sondern das Bundesland, aus dem die Studierenden stammten. Derzeit finanzierten die Stadtstaaten Hamburg und Bremen zum größten Teil die Studentenausbildung für Niedersachsen. Auch Nordrhein-Westfalen zahle das Studium für viele junge Menschen aus anderen Bundesländern. Bulmahn bekräftigte, sie sei sich mit ihren Kollegen aus den SPD-Ländern einig, dass für das Erststudium keine Gebühren erhoben werden sollen.

Das Bundesverfassungsgericht hatte am Mittwoch das bundesweite Verbot von Studiengebühren aufgehoben. Mehrere unionsgeführte Länder hatten daraufhin Initiativen zur Einführung von Studiengebühren angekündigt. Auch aus den SPD-dominierten Ländern Berlin und Brandenburg gab es Stimmen, die eine Erhebung von Gebühren nicht ausschlossen. Für Langzeitstudenten oder solche im Zweitstudium gibt es diese bereits.

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