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13.06.2013

08:45 Uhr

Hochwasser-Schäden

Haseloff schlägt Erhöhung des Soli vor

Um den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe zu finanzieren, schlägt Sachsen-Anhalts Ministerpräsident eine Erhöhung des Solidaritätszuschlags vor. Die Länder seien nicht in der Lage, die Milliardensummen zu stemmen.

Reiner Haseloff (rechts), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, schlägt eine Erhöhung des Solidaritätszuschlags vor, die auf ein Jahr befristet sein soll. dpa

Reiner Haseloff (rechts), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, schlägt eine Erhöhung des Solidaritätszuschlags vor, die auf ein Jahr befristet sein soll.

BerlinDer Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff hat eine Erhöhung des Solidaritätszuschlags ins Gespräch gebracht, um den Wiederaufbau nach der Hochwasserkatastrophe zu finanzieren. Beim Flutgipfel an diesem Donnerstag bei Bundeskanzlerin Angela Merkel werde er „eine auf ein Jahr befristete Erhöhung des Solidaritätszuschlages um einen bis anderthalb Prozentpunkte als eine denkbare Lösung vorschlagen“, sagte Haseloff der „Mitteldeutschen Zeitung“. Mit den Mitteln solle der Länderanteil an den Kosten für den Wiederaufbau ersetzt werden. Die Länder seien nicht in der Lage, die Milliardensummen ohne neue Schulden zu stemmen. Dies wolle er vermeiden.

Merkel berät im Laufe des Tages mit den Ministerpräsidenten der Länder. Geplant ist die Einrichtung eines Fluthilfe-Fonds, der nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters mindestens acht Milliarden Euro umfassen soll. Die Summe sollen sich Bund und Länder je zur Hälfte teilen, wie aus Koalitionskreisen verlautete.

Von

rtr

Kommentare (31)

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kraehendienst

13.06.2013, 09:04 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

steuerhilfe.net

13.06.2013, 09:09 Uhr

War nicht anders zu erwarten, dabei ist Geld genügend da nur wird das sicherlich für Verschwendungen in den Bundesländern & Bund benötigt.
10 jahre haben sie nichts gemacht und nun schwingen sie große Reden und Sprüche, das Geld versickert dann sowieso wie die Elbe und in ein paar Jahren geht alles von vorne los.

Account gelöscht!

13.06.2013, 09:10 Uhr

Ist Ihnen eigentlich klar, daß Politiker von ihren Diäten auch Angestellte zu bezahlen haben? Das Politiker sich privat versichern müssen? Das sie keine gesicherte Altersvorsorge haben? Das sie genauso steuerpflichtig sind? Ein jeder kehr' vor seiner Tür, da hat er Dreck genug dafür. Gehen Sie doch in die Politik und ändern etwas. Mit überzeugenden Argumenten und Kompromissbereitschaft werden Sie auch gewählt und dann dürfen Sie sich mal mit solchen Vorwürfen wie den ihren herumschlagen.

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