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02.05.2011

15:32 Uhr

Integration

SPD will Migrantenquote einführen

Nach dem Sarrazin-Streit will sich die SPD ein neues Profil in der Integrationspolitik zulegen. Mindestens 15 Prozent aller SPD-Spitzenpositionen sollen künftig mit Mitgliedern ausländischer Herkunft besetzt werden.

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und Generalsekretärin Andrea Nahles wünschen sich mehr Migranten in SPD-Führungspositionen. Quelle: dpa

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und Generalsekretärin Andrea Nahles wünschen sich mehr Migranten in SPD-Führungspositionen.

Die SPD will in ihrer Führungsetage eine Migrantenquote einführen. Generalsekretärin Andrea Nahles teilte am Montag in Berlin mit, das Präsidium wolle dem Vorstand die Selbstverpflichtung vorschlagen, in allen Gremien der Bundespartei 15 Prozent der Sitze mit Mitgliedern zu besetzen, die ausländischer Herkunft sind.

Die Landesverbände sollten aufgefordert werden, dem Beispiel zu folgen. Grundlage für den Begriff Migrant soll die Definition des Statistischen Bundesamtes sein, wonach eine Person noch einen Migrationshintergrund hat, wenn seine Großeltern nach Deutschland eingewandert sind.

Derzeit hätten etwa 14 Prozent der SPD-Mitglieder ausländische Wurzeln. An der Parteispitze, im Vorstand und damit im Präsidium, gibt es laut SPD-Chef Sigmar Gabriel niemanden mit Migrationshintergrund. Im Parteirat allerdings viele. Es sei ein Fehler des Dresdner Parteitages gewesen, keinen Migranten in den Vorstand zu wählen.

Kommentare (5)

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cojoco

02.05.2011, 16:08 Uhr

Es wird immer deutlicher: die SPD schafft sich ab!
Gott sei Dank! Was da an verzweifelten Versuchen passiert, es den Menschen im Land irgendwie recht zu tun und einem Profil hinterherzulaufen ist so lächerlich, mindestens wie Hr. Gabriel:))))))

Island

02.05.2011, 16:58 Uhr

Ein Migrant ist in unserem Land ein „Gastarbeiter“ (der nur wenige Jahre eine Arbeitserlaubnis besitzt) oder es handelt sich um „Politisch Verfolgte“ die nach den Wegfall des Asylgrundes in die Heimat zurückkehren. (z. b. Politisch Verfolgte aus der VR Polen)

Ein ständiger Aufenthalt in unserem Land ist nicht vorgesehen.

Das mögen zwar einige anders sehen aber die Anwerbeabkommen und das GG sprechen eine deutliche Sprache!

Die Rückführung ist streng genommen nur AUSGESETZT.

Der Begriff MIGRANT verschleiert es nur!

Weil einige Interessenverbände (z. b. „Graue Wölfe“, „die Grünen“ und Teile der Großindustrie) sich Vorteile sich davon versprechen.

Damit die BRD weiter als ein Operationsgebiet und Rückzugsgebiet für Ausländische Terroristen und Kriminelle dient. ( z. b. PKK, Graue Wölfe, Italienische, Russische, Albanische und der Polnischen Mafia)

Mit diesen „Rechtlichen Hintergrund“ möchte eine ehemalige Deutsche Partei die prekäre Situation verfestigen.

Das ist schade die Partei stand für „Rechtstaatlichkeit“, „Mehr Demokratie wagen“, „Soziale Gerechtigkeit“, „Pragmatismus“ und vieles mehr.

Wofür steht jetzt diese Partei?

Ich denke nicht auf unserer Seite!


nochmehrzuwanderung

02.05.2011, 20:44 Uhr

Damit zeigt die SPD ihr wahres, antideutsches Gesicht. Wer diesem dreckigen Abschaum durch seine Wählerstimme auch noch zur Regierungsbildung legitimiert, hat die ökonomischen Folgen sozialdemokratischer Politik der letzten 50 Jahre nicht richtig verstanden. Aber was heisst schon verstehen in diesem Land, schließlich haben wir ja die Superstars von RTL u. PRO 7, die haben ja auch alle Migrationshintergrund u. dazu meist auch noch einige Vorstrafen in ihren Führungszeugnissen zu bieten.

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