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18.03.2014

14:15 Uhr

Integrationsbeauftragte

Özoguz hofft auf doppelten Pass bis zum Sommer

„Es ist mein größter Wunsch, dass wir das vor der Sommerpause fertig bekommen“: SPD-Politikerin Aydan Özoguz wirbt für die doppelte Staatsbürgerschaft – und zeigt sich von der Koalition etwas enttäuscht.

Die SPD-Politikerin Aydan Özoguz betont, sie hätte gehofft, dass die Koalition in der Frage der doppelten Staatsbürgerschaft schon weiter wäre. dpa

Die SPD-Politikerin Aydan Özoguz betont, sie hätte gehofft, dass die Koalition in der Frage der doppelten Staatsbürgerschaft schon weiter wäre.

BerlinDie Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), hofft auf eine schnelle Einigung innerhalb der schwarz-roten Koalition zur doppelten Staatsbürgerschaft und der umstrittenen Optionspflicht. „Es ist mein größter Wunsch, dass wir das vor der Sommerpause fertig bekommen“, sagte Özoguz am Dienstag in Berlin. Die SPD-Politikerin betonte, sie hätte gehofft, dass die Koalition in dieser Frage schon weiter wäre. Nun gehe es aber darum, möglichst zügig eine Lösung zu finden.

Bislang müssen sich in Deutschland geborene Kinder aus Zuwandererfamilien, die mit der Geburt zunächst den deutschen und einen anderen Pass bekommen, bis zum 23. Geburtstag für eine Staatsangehörigkeit entscheiden. Das betrifft vor allem junge Leute mit türkischen Eltern.

Union und SPD wollen diese sogenannte Optionspflicht streichen - allerdings nicht für alle, sondern nur für jene, die in Deutschland geboren und auch aufgewachsen sind. Das Innenressort hat dazu einen ersten Entwurf vorgelegt. Derzeit läuft die Ressortabstimmung. Über die genaue Ausgestaltung gibt es noch Diskussionen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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19.03.2014, 09:43 Uhr

Wem gehört eigentlich die Loyalität der Politikerin Özoguz? Deutschland, auf das sie den Amtseid abgelegt hat, oder der Türkei?

"Bislang müssen sich in Deutschland geborene Kinder aus Zuwandererfamilien, die mit der Geburt zunächst den deutschen und einen anderen Pass bekommen, bis zum 23. Geburtstag für eine Staatsangehörigkeit entscheiden. Das betrifft vor allem junge Leute mit türkischen Eltern. "
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Und so muß es bleiben, sogar noch verschärft inkl. Eid auf das GG. Bei einem, der allenfalls a bisserl deutsch stammelt und jeden Ansatz zur Integration verweigert, ist die deutsche Staatsbürgerschaft zu verweigern.
Entweder oder! Rosinenpicken ist nicht, vor allen Dingen nicht bei Kriminellen, die im Zweifelsfall dann auf einmal Türken sind. Entweder ist man Deutscher mit allen Rechten *und Pflichten* oder Türke. Beides geht nicht!

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